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6. Oktober 2014

Gunung Kelimutu und Moni – Maumere - Bali (17.09.2014 – 23.09.2014)

 

Moni und Gunung Kelimutu (17.09.2014 – 19.09.2014)

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Schließlich und endlich nach einigen zurückgelegten Kilometern auf kurvigen und wirklich schlechten Straßen sind wir in Moni, dem Ausgangsort für unseren Besuch des Gunung Kelimutu mit seinen drei berühmten Kraterseen angekommen. Moni hat nicht nur den Kelimutu, sondern auch einen tollen Wasserfall zu bieten, der tatsächlich fast warmes Wasser hat. Alles zu Fuß erreichbar brachte uns ein kleiner Rundweg zu einem kleinen Dorf wo wir eine ganz tolle Erfahrung gemacht haben. Eine Schar von Kindern hat uns herzlich begrüßt und wollte uns kaum mehr gehen lassen! Unzählige Fotos und viel Lächeln und Spaß später haben wir den Absprung geschafft ehe uns eine weitere Schar Kinder entgegen lief, die nicht mehr als einen Kugelschreiber wollten. Zum Glück hatte ich einen dabei – ich habe noch nie Kinder gesehen, die sich so über einen Kugelschreiber gefreut haben, echt unglaublich! In anderen Ländern wird Geld gebettelt, hier aber geben sich die Menschen noch mit weitaus weniger zufrieden!

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Früh morgens am 18.09.2014 machten wir uns zu einem, oder wohl dem Highlight der Insel Flores auf, dem Gunung Kelimutu. Beim Vulkan Kelimutu handelt es sich um einen Vulkan mit 3 Kraterseen in verschiedenen Farben. Einer davon in sattem hellblau, einer in dunkelgrün und einer in braun. Das verrückte ist, dass der hellblaue seine Farbe weitgehend behält, sich die anderen zwei aber stetig verändern. Ein Bild der Farbveränderung der letzten zwei Jahre befindet sich im Album. Viele werden es nicht glauben, aber die Bilder sind völlig unbearbeitet, kein Photoshop oder dergleichen denn die Farben waren tatsächlich so, und wurden im Laufe des Tages bei stärker werdendem Sonnenschein sogar noch intensiver. Wir konnten es selbst kaum glauben, die Farben schienen tatsächlich surreal. Hier sagen Bilder aber mal wieder mehr als tausend Worte. Nachdem ich das Springen in letzter Zeit etwas vernachlässigt habe, gab es hier natürlich einiges an Motiven zum Springen. Viel Spaß!

 

Maumere (19.09.2014 – 22.09.2014)

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Endstation meines dreiwöchigen Abstechers nach Indonesien war das kleine Dörfchen Maumere im Osten von Flores. Übernachtet wurde hier für 130.000 RP pro Nacht im Sao Wisata, die wohl bisher tollste Unterkunft meiner Reise. Fiona und Sarah haben uns nach Moni verlassen und es ging von da an wieder zu dritt weiter. Da in Indonesien die Hauptsaison dem Ende zu ging (was ich immer noch nicht verstehe, denn das Wetter und auch das Klima war auch Mitte/Ende September absolut perfekt), waren wir in dieser etwas abgelegenen Unterkunft (thank you “Divemaster”) die einzigen Gäste und wurden wie Könige behandelt! Unternommen haben wir hier nicht viel außer die Ruhe und Abgeschiedenheit genossen. Ein bisschen Schnorcheln direkt vom Strand aus waren die größten Ereignisse. :)

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An unserem letzten Tag hat uns Harry, der Miteigentümer des Sao Wisata früh morgens zum Fischmarkt gefahren wo wir unseren eigenen Fisch für den Tag gekauft haben. Die Preise die wir hier bezahlt haben sind schlichtweg nicht zu glauben so billig war das… Mittags und Abends gab es dann von Harry gegrillten Fisch der einfach unglaublich geschmeckt hat.

Wir alle waren uns einig: die beste Unterkunft mit dem tollsten Personal was man sich nur vorstellen kann! Und dazu auch noch alles günstig! Was will man mehr, einen besseren Abschluss konnten wir nicht finden! Da Harry auch super Englisch gesprochen hat (was in Indonesien nicht selbstverständlich war) und er gerne Geschichten erzählt haben wir so einige Stunden damit verbracht uns Geschichten über Flores anzuhören. Irgendwie haben wir uns gefühlt als würde Oma und Opa was erzählen!

Einige Bilder gibt es hier.

Der Abschied fiel schwer, aber am 22.09.2014 ging es dann via Flugzeug zurück nach Bali.

 

Bali (22.09.2014 – 23.09.2014)

Für Bridie und Tara wird es in Indonesien noch etwas weiter gehen und für mich geht es wieder zurück nach Australien (eine Chance muss ich dem Land schon noch geben). Da sich unsere Wege hier vorerst getrennt haben, wurde in Kuta auf Bali nur eines unternommen: PARTY HARD!!! :) Eine Reunion in Melbourn wird es aber mit Sicherheit bald geben! Die Bilder einer durchzechten Nacht sind leider zu verschwommen.

Ein Fazit kann ich mir sparen: Indonesien hat mich einfach verzaubert und für mich ist es bisher das großartigste Land der Welt. Ein kleines Zitat habe ich hierzu aber noch: “From the western tip of of Sumatra to the eastern edge of Papua, Indonesia offers endless exploration and infinite diversity. This unique land may well be the last great adventure on earth”… das letzte Abenteuer auf Erden: meinerseits volle Zustimmung!

 

Fortbewegt habe ich mich natürlich auch wieder, deshalb ein kleines Update meiner zurückgelegten Strecken:

  • Zurückgelegte Entfernung mit dem Zug: 2091 km (Deutschland: 400 km, Vietnam: 740 km, Indonesien: 951 km)
  • Zurückgelegte Flugstrecken: 22.769 km
  • Zurückgelegte Entfernung mit Fähren: 1450 km (Thailand: 400 km, Vietnam: 200 km, Malaysia: 100 km, Indonesien: 750 km)
  • Zurückgelegte Entfernung mit dem Bus: 7936 km (Thailand: 691 km, Kambodscha: 910 km, Vietnam: 2684 km, Malaysia: 683 km, Indonesien: 2968km)
  • Zurückgelegte Entfernungen mit dem Auto: 2222 km (Australien: 2100 km, Indonesien: 122 km

Macht gesamt 36.468 km. Und weiter geht´s…

 

-----     English Version      -----

 

Moni und Gunung Kelimutu (17.09.2014 – 19.09.2014)

After a lot of bends and bumpy roads we finally made it to Moni, the Gateway to the incredible Kelimutu Volcano with its three famous crater lakes. As there is not only the Kelimutu near Moni, on our first day we walked to a pretty nice waterfall with almost warm water.

The next day we started pretty early to visit the famous Kelimutu Volcano, one of Flores Highlights. There are three different crater lakes with different colors, and the colors even change. When we visited the Kelimutu, one lake had an incredible light blue color, one was dark-green and one was brown. During one year the colors changed several time. Some people might don´t believe it, but the pictures I´ve taken are real, no Photoshop! The colors were really exactly like that. We spent about 6 hours on top of the volcano and during the day, when the sunlight increased the colors even got more intense. Here you go for the pictures, and of course there was some time to jump!

 

Maumere (19.09.2014 – 22.09.2014)

Final destination of my short trip back to Indonesia was the small village Maumere, located east of Flores. In Maumere I probably had the best accommodation of my whole trip, the Sao Wisata (130.000 RP incl. breakfast). Because of the end of the season we were the only guests there and we felt like kings! There was not much to do, just relaxing on the beach and some snorkeling…

At our last day Harry, the owner of the Sao Wisata took us to the local fish market and we could buy some fresh fish (like jumped out of the water) for almost no money… For lunch and dinner Harry prepared the fish for us and it was probably the best fish I ever had! Not only Harry, also the rest of the staff was just amazing and unbelievable helpful and friendly! It was just the best ending for a trip like this!

Here are some pictures of Maumere.

 

Bali (22.09.2014 – 23.09.2014)

Again and again it´s hard to leave this incredible country! But life goes on and so does travel! After three amazing weeks I had to leave Indonesia again to go back to Australia… well as I haven´t seen that much Australia at leat deserves a chance! :) Because it was our last night together in Kuta, there was only one thing to do: PARTY HARD!!! :) Sorry, unfortunately there are no pictures…

 

A further conclusion of Indonesia is not necessary. I just love this amazing country! There is on little thing to quote: “From the western tip of of Sumatra to the eastern edge of Papua, Indonesia offers endless exploration and infinite diversity. This unique land may well be the last great adventure on earth”… And that even says Lonely Planet. I think there is not more to say.

Distance covered:

  • Distance covered by train: 2091 km (Germany: 400 km, Vietnam: 740 km, Indonesia: 951 km)
  • Distance coveres by airplane: 22.769 km
  • Distance covered by ferry: 1450 km (Thailand: 400 km, Vietnam: 200 km, Malaysia: 100 km, Indonesia: 750 km)
  • Distance covered by bus: 7963 km (Thailand: 691 km, Cambodia: 910 km, Vietnam: 2684 km, Malaysia: 683 km, Indonesia: 2968 km)
  • Distance covered by car: 2222 km (Australia: 2100 km, Indonesia: 122 km)

Completely: 36.468 km. And trip goes on…

29. September 2014

Bajawa – Riung (17 Islands) – Ende (12.09.2014 – 17.09.2014)

 

Bajawa (12.09.2014 – 14.09.2014)

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Zunächst ging es für mich alleine weiter nach Bajawa, da Bridie und Tara ihr Visum in Labuanbajo verlängern mussten und nicht sicher war, wie lange das dauert. Deshalb habe ich am Morgen des 12.09.2014 die zehnstündige Reise nach Bajawa angetreten… Nicht alles macht Spaß, so war die Busfahrt recht beschwerlich, aber auch das habe ich irgendwie überlebt. Die Straßen auf Flores erinnern mich ziemlich stark an Sumatra, wobei es hier noch kurviger scheint – dafür fahren die Busfahrer aber nicht ganz so gestört. Ich muss sagen, dass mir Bajawa gleich gefallen hat und ich habe mit dem Edelweis Guesthouse auch eine nette Bleibe gefunden. Bajawa ist etwas höher gelegen und es wird hier nachts tatsächlich relativ kühl, ja sogar so kühl dass ich mal wieder einen Pulli gebraucht habe (auf der anderen Seite ist so ein Klima auch mal ganz angenehm). In jedem Fall ist Bajawa noch nicht wirklich touristisch, deshalb sind die Menschen hier echt unglaublich freundlich und nett – man wird so ziemlich von jedem mit einem Lächeln im Gesicht gegrüßt: “Hello Mister! How are you?”

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Am zweiten Tag ging es zu einigen alten Dörfern, dem eigentlichen Ausflugsziel in der Nähe von Bajawa. Zusammen mit meinem Fahrer Iggy haben wir drei verschiedene Dörfer besucht bevor es zu den ersehnten heißen Quellen ging die durch den Vulkan Inerie erwärmt werden. Die alten Dörfer waren ganz nett anzusehen und auch die dort lebenden Einheimischen waren super freundlich aber auch nicht weiter spektakulär. Mein Highlight hier in Bajawa waren eindeutig die heißen Quellen – einfach unglaublich. Etwas schwierig zu erreichen, aber in jedem Fall eine Reise wert war die besuchte Quelle wie ein “Pool”, der durch zwei Flüsse entsteht: einer kochend heiß und einer richtig knackig kalt. Das Ergebnis: perfekte Wohlfühltemperatur. Aus diesem Grund bin ich auch für mindestens drei Stunden nicht mehr aus dem Wasser gegangen, denn hier gibt es einfach pure Entspannung!

Am nächsten Morgen haben mich dann auch Bridie und Tara wieder eingeholt und es sollte von dort an wieder zusammen weitergehen!

Bilder von Bajawa gibt es hier

 

Riung (14.09.2014 – 16.09.2014)

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Mehr oder weniger eine “Feldweg-Schlagloch-Reise” hat uns dann alle gemeinsam nach Riung, unserem Ausgangsort für einen Besuch des 17 Islands Marine Park, gebracht. Bereits in Bajawa habe ich Fiona und Sarah aus London in meinem Guesthouse getroffen, die uns dann ebenfalls begleitet haben. Zusammen wurde für den 15.09.2014 dann ein Boot gechartert, dass uns zum besagten Marine Park bringen sollte. Dort wurden 4 verschiedene Inseln mit weißen Sandstränden, kristallklarem Wasser und super Spots zum Schnorcheln mit bunten Korallen und Fischen angesteuert. 

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Unser Kapitän hat uns auf einer Insel noch einen unglaublich toll zubereiteten Fisch, der direkt am Strand gegrillt wurde, präsentiert. Alles in allem ein toller Ausflug und ein gelungener Tag. Viel mehr wurde in und um Riung auch nicht mehr unternommen, denn der Marine-Park ist wohl der einzige Grund hierher zu kommen. Auch wenn die Einheimischen wie immer überaus nett und freundlich sind.

Hier gibts Bilder von den 17 Islands!

 

 

 

Ende (16.09.2014 – 17.09.2014)

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So, Ende im Gelände und Schluss mit Lustig! Aus und vorbei….

Neiiiiin!!!! So schnell geht´s dann doch nicht. Ende ist lediglich der Name der Stadt, die als nächstes angesteuert wurde. Das lustige an Ende war, dass keiner wirklich wusste was wir hier überhaupt wollten. Dort angekommen haben wir uns gefragt, warum wir denn eigentlich hier sind, denn hier gibt es rein gar nichts zu tun und man kommt sich tatsächlich vor wie man Ende der Welt. Und genauso viel wurde hier auch unternommen, nämlich nichts! Das Bild zeigt den völlig vermüllten Strand der kleinen Hafenstadt, was wirklich schade ist, denn mit seinem komplett schwarzen feinen Sand und einem unglaublichen Sonnenuntergang hätte auch Ende großes Potential, mal ein Ausflugsziel von Urlaubern zu werden. Aber da ist wohl noch ein langer Weg zu gehen. Bilder hierzu gibt es keine, außer das hier dargestellte Bild das aussieht wie ein Schlachtfeld.

 

-----     English Version      -----

 

Bajawa (12.09.2014 – 14.09.2014)

First of all, Tara and Bridie stayed in Labuanbajo to extend their visas. It wasn´t sure how long it will take so I left them initially. To come to Bajawa I had to do a ride of ten hours on a public bus  – not everything is funny when you travel, but I survived! The roads on Flores remind me to the them on Sumatra quite apart from the fact of the crazy driving in Sumatra. I liked Bajawa from the beginning because it´s not as touristic and people are really nice and friendly, all the time! Also the climate is quite nice, as Bajawa is located in the mountains there really were even cool evenings, and hard to believe I really had to wear a pullover…

After the hard busride I did nothing than hanging around in Bajawa, which is not a city, it´s rather a village! The next day I went to the traditional villages which was nice but not more. My highlight defenitely were hot springs, just amazing! There was a really hot, almost boiling river and a pretty cold one who were flowing to one “pool” Result: water with almost perfect temperature, that´s why I didn´t get out of the water for at least three hours!

The next morning Bridie and Tara were also coming to Bajawa and we were reunited again!

Here you go for the pictures.

 

Riung (14.09.2014 – 16.09.2014)

Another hard ride on bumpy roads took us all together to Riung, the gateway for visiting the 17 Island Marine Park with its small islands. Already in Bajawa I met Fiona and Sarah from London who joined us and came with us to Riung. Together we made a daytrip to the Marine Park where we visited 4 different islands. Again we had amazing beaches, white sands, crystal clear water, amazing snorkeling spots and a fresh grilled fish upon a small island – what a great day!

Here you go for the pics of Riung.

 

Ende (16.09.2014 – 17.09.2014)

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Just arrived in Ende we all didn´t know why we were here… Actually there is no real reason to come to Ende, because there really is nothing to do here. It is kind of sad, because the beach could be really nice if it would not be that polluted… The sand is really totally black and the sunset was just stunning, so someday Ende could even be an amazing spot for tourists… but there is a long way to go… On the left you can see the totally pulluted beach near Ende harbour, what a mess and it looks rather like a battlefield! There are no more pictures I´ve taken because there was nothing worth to take photos of.

19. September 2014

Labuanbajo (09.09.2014 – 12.09.2014)

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Nach dem tollen Bootstrip von Lombok nach Komodo wurde in Labuanbajo im Gardena Hotel für 200.000 RP eingecheckt. War mal eine etwas teurere Unterkunft, aber nach einem viertägigen Bootstrip kann man sich so etwas schon mal leisten. Am ersten Tag war dann erst mal relaxen und ausspannen angesagt bevor wir am 11.09.2014 unser eigenes Boot gechartert haben und uns zu ein paar umliegenden Inseln aufgemacht haben. Zuerst ging es auf die Seraya Island, die wir nach etwa einer Stunde Bootsfahrt erreicht haben. Dort hat dann meine Kamera tatsächlich ein Menschenleben gerettet. Plötzlich erschien relativ weit draußen im Meer etwas recht schnell in der Strömung zu treiben. Die Einheimischen haben es bemerkt, aber nichts wurde unternommen. Ich habe dann mit meiner Kamera ein Foto geschossen und beim Zoomen war bereits auf dem Kameradisplay deutlich zu sehen, dass ein Mensch im Wasser war. Nachdem ich das den Leuten vor Ort gezeigt habe, wurde sofort reagiert und sie haben den Fischer, dessen Boot gekentert war aus dem Wasser gezogen.

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Nach dem kurzen Schock ging es weiter auf eine weitere kleine Insel die wir von Seraya bereits sehen konnten. Laut unserem Kapitän hieß sie Pulo Burun Island und war strandtechnisch gesehen mit ca. 50 Metern Länge das bisherige Highlight meiner Reise: kristallklares türkisfarbenes Wasser wie es klarer nicht sein kann und weißer Sand, der auch nicht weißer geht… Nach sieben Monaten bin ich endlich im Paradies angelangt! Einfach unglaublich! Aber macht Euch selbst ein Bild. Und wenn man schon mal im Paradies ist, dann kann man auch mal einen ordentlichen Jump hinlegen! Viel Spaß!

 

-----     English Version      -----

 

After an amazing boat trip from Lombok to Komodo, the first day we just did nothing than relaxing… On September 11th we chartered our own boat to go to some islands near Labuanbajo. First stop was Seraya Island. Here my camera probably saved a life! Suddenly there was something swimming in the current far out. The locals saw it, but nothing happened. Then I took a picture and zoomed in and even on the cameras screen we could see a person… After showing it to the locals, they went out and saved a fishermans life…

After that short shock we went to another island called Pulo Burun Island. This about 50 meters long little paradise was (so far) the highlight of my trip.  Crystal clear water and real white sand. Just unbelievable! Here are some pictures and of course I was jumping!

15. September 2014

Bootstrip: Lombok – Sumbawa – Komodo Nationalpark – Flores (06.09.2014 – 09.09.2014)

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Früh morgens am 06.09.2014 wurde dann Richtung Flores gestartet. Nach einer Fahrt von Kuta – Lombok nach Bangsal ging es auch schon los. Gebucht haben wir die Deckklasse, bei der man in einer Art Matratzenlager auf dem Deck des Boots nächtigt. Die ersten beiden Stopps waren Carik und Sugian im Norden Lomboks. In Carik wurde eigentlich nur kurz gestoppt, vom Boot gesprungen und an den nahe gelegenen Strand geschwommen. In Sugian haben wir lediglich zum Essen angehalten, mehr war da sonst nicht geboten. Über Nacht ging es dann weiter zur nächsten Insel Namens Sumbawa, früh morgens wacht man dort angekommen dann schon mit einer tollen Aussicht auf! Auf Sumbawa wurde zunächst auf einer kleineren Insel namens Pulau Moyo gehalten, wo dann zum ersten Mal geschnorchelt und zu einem kleinen Wasserfall mit “integriertem” Pool gewandert wurde. Dann ging es zur Insel Pulau Satonda, auf der sich ebenfalls alles ums Schnorcheln drehte und im Anschluss eine 18-stündige Weiterfahrt entlang der Insel Sumbawa angetreten wurde.

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Die zweite Nacht war dann aufgrund des doch etwas heftigeren Seegangs etwas holpriger. Es ging hin und her und ab und auf und so manchem Magen bekam das nicht sonderlich gut – meiner hat zum Glück nicht schlapp gemacht! Nach 18 Stunden langer Bootsfahrt sind wir dann endlich fast am Ziel – dem Komodo Nationalpark angekommen. Davor wurde noch an so einigen tollen Plätzen zum Schnorcheln und Baden gehalten. Genauer gesagt bei der Laba Island, wo nur geschnorchelt wurde und beim Manta-Pont wo wir mit Manta-Rochen, Stachelrochen und Riffhaien geschnorchelt sind. Nach dem Red Beach, einem wundeschönen Strand wurde endlich die Insel Komodo angesteuert, auf der wir bei einem kleinen Trek so einige Komodo Warane gesichtet haben: wirklich erstaunliche Tiere die fast wie Dinosaurier aussehen und einen sehr sehr faulen Eindruck machen! Der einzige Waran, der sich tatsächlich etwas bewegt hat, war ein ganz junger, ansonsten liegen die nur faul in der Sonne.

Die letzte Nacht verbrachten wir dann in der Nähe der Komodo-Insel, und am Abend wurde am nahe liegenden Strand ein kleines Feuerchen gemacht. Schließlich und endlich, nach fast sieben Monaten habe ich doch tatsächlich drei Mitstreiter gefunden, die Schafkopf spielen konnten, so gab es nach Rückkehr auf das Boot noch eine Runde Schafkopf und im Anschluss sogar eine Runde Watten – endlich hat es sich gelohnt, dass ich die ganze Zeit ein Kartenspiel mit mir herumgeschleppt habe… Nach einer ruhigen Nacht vor Anker steuerten wir am Moren des letzten Tages die Insel Rinca an, auf der ebenfalls noch einige Warane gesichtet wurden.

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Bevor es zu unserem Ziel Labuanbajo auf der Insel Flores ging, gab es noch einen letzten Zwischenstopp auf einer sehr kleinen Insel mit einem unglaublich schönen weißen Sandstrand, wo natürlich noch ein letztes Mal geschnorchelt und geschwommen wurde. Unterm Strich hatten wir einen richtig tollen Trip mit super Stränden, Natur, tollen Leuten und jeder Menge Spaß – definitiv eine Alternative zu einem 35-stündigen Bus-Fähren-Ritt um von Lombok nach Labuanbajo zu gelangen… Das einzige, was nicht so toll war, und relativ viele Leute betroffen hatte: die Matratzen waren voll mit sogenannten Bedbugs (Bettwanzen), was eine eher nicht so tolle, recht juckende Angelegenheit war… Aber auch die war ich nach dem Trip schnell wieder los.

Hier geht´s zu den Bildern, und auch gesprungen wurde mal wieder.

 

-----     English Version      -----

 

On the 6th of September early in the morning our Komodo-Flores trip started. After driving from Kuta-Lombok to Bangsal, what is located in the north of Lombok, we “checked in” on our boat and started. The first two stops were Carik and Sugian in the north of Lombok. In Carik it was just a short stop to jump into the water and swim to the nearby beach, and Sugian was only a short stop for having dinner. During the night we were driving to the next island, called Sumbawa whrere we waked up in a really nice scenerey and beautiful landscape. After breakfast our next stop was Pulau Moyo on Sumbawa where we went snorkeling and had a small hike to a nearby waterfall with integrated pool. After that there was a last stop for swimming and snorkeling at the island Pulau Satonda before we started to our 18 hour boat ride…

Due to heavy sea, the second night wasn´t that comfortable… It was an up and down, left and right, and some peoples stomach didn´t like it that much – luckily mine was fine. After that hard ride we almost arrived at our destination, the Komodo Nationalpark. On the way there were some stops for snorkeling, swimming and relaxing on nice beaches. We were swimming with reefsharks, mantarays, stingrays and colorful fish. When we finally made our way to Komodo island, of course we saw a lot of Komodo Dragons there. They are really fascinating animals, moslty lying lazy in the sun. The only one moving we saw, was a real young one…

The last night we spent near the Komodo Island in calm water, so we had a good sleep as well. After having a nice campfire on the nearby beach, I finally found three people who knew the Bavarian card game “Schafkopf” and “Watten”, so afterwards we were playing cards on deck.

The next day we went to Rinca Island where we als saw heaps of Komodo Dragons. Before going to Labuanbajo, our final destination of the boatride, we had another stop upon a tiny little island with an amazing beach. In the end it was a really nice trip with heaps of fun, sun, beer and a lot of Komodo Dragons. The only thing some of us didn´t like were the bedbugs… but luckily I got rid of them

Here you go for the  pictures of our trip. And of course there was some nice scenery to jump!

10. September 2014

Kuta – Bali to Kuta – Lombok (01.09.2014 – 05.09.2014)

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Der ein oder andere wird mich jetzt wahrscheinlich für verrückt erklären, aber da ich bereits nach kurzer Zeit Asien gewissermaßen vermisst habe, wurde recht kurzentschlossen ein Flug zurück nach Indonesien gebucht, um den Osten des Landes (Sumbawa, Komodo-Nationalpark und Flores) zu bereisen. Da ich einen recht günstigen Flug gefunden habe, spare ich mir bei meinem 3-wöchigen “Urlaub vom Urlaub” unterm Strich auch noch Geld… verrückte Welt! Australien bekommt aber natürlich noch seine Chance, denn viel gesehen habe ich bisher ja noch nicht vom Land. So ging es am Abend des 31.08.2014 zurück nach Bali, wo ich dann einen Tag verbracht habe um meine Weiterreise nach Kuta auf der Insel Lombok zu organisieren. Am 03.09.2014 ging es dann via Speedboat und Bus zurück nach Lombok. Ich muss sagen: Kuta auf Lombok hat bis auf den Namen so gar nichts mit Kuta auf Bali zu tun, und ich habe mich hier sofort wohl gefühlt. Genächtigt wurde im Together Homestay für 125.000 RP incl. Frühstück (echt nette Unterkunft mit netten Bungalows und freundlichem Personal).

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Was wurde in Kuta Lombok gemacht? Zunächst etwas gechillt, und da das hier ein super Spot zum Surfen ist, wurde zwei Tage das Wellenreiten geübt. Mit dabei war Cédric aus der Schweiz, der mit seinem Bruder Benjamin ebenfalls im Together Homestay genächtigt hat.

Und nun kommt mal wieder eine Geschichte, die erneut zeigt, wie klein die Welt manchmal ist… Wir laufen abends zusammen in ein kleines Restaurant und ich höre plötzlich: “Hey!!! We know you!!!” So habe ich die zwei Schwestern Bridie und Tara aus Melbourne, die ich vor unglaublichen 5 Monaten in Mui Ne in Vietnam kennengelernt habe, wieder getroffen! Dort haben wir nur eine Nacht lang zusammen gefeiert, mehr auch nicht – also keine Kontaktinformationen wie Facebook oder Emailadressen ausgetauscht, nichts dergleichen! So klein ist die Welt manchmal… Nach ein bisschen Feiern wurde kurzerhand beschlossen, dass ich die beiden bei ihrem bereits gebuchten Komodo-Flores-Trip, den ich ohnehin machen wollte, begleiten werde.

Bilder von Kuta – Lombok gibt es hier. Gesprungen wurde nur vom Surfboard, wovon es leider keine Bilder gibt. Viel Spaß!

 

-----     English Version      -----

 

Some people may call me kind of crazy…. well, I am! Because I really missed Asia and i found a chep flight, I just decided to go back to Indonesia to travel to the eastern parts like Komodo and Flores for another three weeks. So I took a flight from Darwin back to Denpasar on Bali Island at the 31st of August. It´s hard to believe, and actually quite crazy: I even safe money in the end… So why not! :) So I spent one day in Kuta Bali to organise my transport back to Lombok Island. The next day I went back to Lombok via speedboat to go to Kuta Lombok. Beside the name, Kuta Lombok has nothing to do with Kuta Bali. So I really liked it from the beginning!

So what is to do in Kuta Lombok? First of all just relaxing, and because Kuta is a great sufring spot, I went two days surfing with the two brothers Cédric and Benjamin from Switzerland.

And now there is another story which shows how small the world sometimes is. We went out for dinner and were about to enter a restaurant, when I just heard someone shouting: “Hey! We know you!!!” So I met the two sisters Bridie and Tara from Melbourne again. We met more than five months ago in Mui Ne in Vietnam - it´s really hard to believe!!! We just had party for one night there, so we didn´t exchange any contact information like Email or Facebook. Really small travellers world… After some beers I just decided to join them on their Komodo-Flores-trip, they already had booked. Well, I wanted to do that anyway, so why not!

Here you go for some pictures. There was a lot of jumping, but only on the surfboard, so no pictures today. Have fun!

2. August 2014

Lombok & Kuta (12.07.2014 – 18.07.2014)

 

Lombok (12.07.2014 – 15.07.2014)

Fiiinaaaleeee, ohhhh ohhhh, Fiiinaaaleeee ohhhh ohhhh ohhhh ohhhh!

Das Finale der Weltmeisterschaft wurde auf der Insel Lombok, die östlich von Bali liegt geschaut. Genauer gesagt sind wir in Senggingi an der Westküste gelandet und dort im Wira Guesthouse eingecheckt. Viel wurde um ehrlich zu sein nicht unternommen. Am zweiten Tag sind wir in die Mitte der Insel zu zwei wirklich tollen Wasserfällen gefahren. Alleine die Fahrt dort hin war schon beeindruckend, da sie durch tolle Landschaften und tolle Natur ging. Zurück vom Wasserfall drehte sich im Anschluss alles um das WM-Finale. Im Wira Guesthouse, das von einem deutschen geleitet wird (welch ein Glückstreffer) war eine große Leinwand aufgebaut, auf der wir bei vollem Haus das Spiel geschaut haben und unsere Jungs unterstützt haben. Und verdientermaßen haben wir gewonnen!!! 24 Jahre der Durststrecke finden ihr verdientes Ende!!! Bisher hatte ich noch nie das Bedürfnis, heim zu wollen oder gar Heimweh, aber ich gib es hier einfach mal zu… zum WM-Finale und der bestimmt unglaublichen und tollen Feierei wäre ich echt gerne daheim gewesen und hätte mit all meinen Freunden und meiner Familie gefeiert! Aber so ist das halt im Leben: man kann nicht alles haben. Naja… gefeiert wurde dann dennoch, und zwar nicht nur bis in die Morgenstunden sondern bis in den frühen Vormittag… :) Mehr sag ich dazu jetzt nicht.  :)

Dementsprechend war am letzten Tag auf Lombok nicht mehr als ausnüchtern angesagt… damit habe ich es wohl vielen daheim in der Heimat gleich getan! :)

Da Lombok vor Kuta meine Endstation in Südostasien sein sollte, stand erneut eine weitere Verabschiedung an. Nun gingen auch Damaris und ich getrennte Wege und das Team Bali existierte von da an nicht mehr! Aber die Wiedervereinigung auf dem Oktoberfest 2015 steht ja eh “bald” an!

Hier geht´s zu den Bildern! Ein weltmeisterlicher Jump wurde natürlich auch hingelegt.

Kuta (15.07.2014 – 18.07.2014)

So ging es für mich am frühen Morgen des 15.07.2014 zurück nach Bali, genauer gesagt in die australische Partyhochburg Kuta. Bereits auf dem Weg zum Hafen habe ich Susa aus Berlin getroffen, die den gleichen Weg wie ich hatte und schon vorher in Kuta war. Ich wurde ja vielmals vorgewarnt, dass Kuta schlichtweg beschi**** ist, aber dennoch wollte ich mir auch hier mein eigenes Bild machen. Ich muss sagen: weitgehend haben die Leute recht, das einzige was man hier machen kann ist Feiern und Surfen. Mehr wurde auch nicht gemacht! Und mehr gibt´s dazu auch nicht zu erzählen. Als Endstation in Asien habe ich noch zweimal so richtig einen drauf gemacht, bevor ich schweren Herzens am 18.07.2014 die Weiterreise nach Australien angetreten bin… :(

Fazit zu Indonesien

Einfach unglaublich! Von A bis Z stellte Indonesien für mich bisher das absolute Highlight meiner Reise dar. Man hat hier schlichtweg alles: supertolle Strände, Dschungel, Vulkane, eine unglaubliche Tierwelt, tolles Essen und die wohl nettesten Menschen überhaupt! Ja, ich Indonesien habe ich mich wirklich verliebt! Eine solche Vielfalt bringt auch einen kleinen Nachteil: das Land ist schlichtweg zu groß! :) So habe ich den Osten Indonesiens, also Flores, Komodo-Nationalpark und Sulawesi leider nicht mehr geschafft. Aber eines ist sicher: das werde ich noch auf dieser Reise (ggf. als kurzen Abstecher oder “Urlaub” vom “Urlaub” aus Australien) noch nachholen! Zudem habe ich hier einfach so unglaublich viele nette und tolle Menschen kennengelernt, die die ganze Erfahrung einfach perfekt gemacht haben! Es ist unglaublich schade, dieses schöne Land verlassen zu müssen…. Aber wie sagt man so schön: Life goes on…

Fortbewegt habe ich mich natürlich auch in Indonesien, deshalb wieder mal ein kleines Update meiner zurückgelegten Strecken:

  • Zurückgelegte Entfernung mit dem Zug: 2091 km (Deutschland: 400 km, Vietnam: 740 km, Indonesien: 951 km)
  • Zurückgelegte Flugstrecken: 14.269 km
  • Zurückgelegte Entfernung mit Fähren: 920 km (Thailand: 400 km, Vietnam: 200 km, Malaysia: 100 km, Indonesien: 220 km)
  • Zurückgelegte Entfernung mit dem Bus: 6930 km (Thailand: 691 km, Kambodscha: 910 km, Vietnam: 2684 km, Malaysia: 683 km, Indonesien: 1962 km)

Macht gesamt 24.210 km. Und weiter geht´s…

 

-----     English Version      -----

Lombok (12.07.2014 – 15.07.2014)

For watching the Worldcup final we went to Senggigi on Lombok island, which is located east of Bali. There was much to do, but we didn´t do that much. One day we spent at a really nice waterfall located in the middle of the island.  After that the rest of the day almost everything was focused on the Worldcup final!!! Our accommodation for the time on Lombok was the Wira Guesthouse, which is run by a German guy. There was a huge screen where we could watch the final together with many people and luckily also a lot of German company! Afer 24 years of waiting we finally made it again and won the final! So far I never felt homesick or something like that but honestly… for the final of the worldcup it would have been awesome beeing at home with my friends and family… but that´s life! Anyway we had a great party till 10 in the morning! :)

At the end of Lombok, I also had to say good-bye to Damaris, and so it was the end of our legendary“Team Bali”. But: our great reunion will be at the Oktoberfest 2015 in Munich!!! I am already looking forward to see all you guys again!!! :)

Here are some pictures of  Lombok! And for sure there was another Jump!

Kuta (15.07.2014 – 18.07.2014)

A lot of people warned me in advance: “don´t go to Kuta, it´s sh**”. Well honestly I have to say they said the truth! But for a last stop and having some party before leaving to Australia it was ok. There is not much to do beside surfing and party!!! And that´s it what I did! Kuta was the end of my great trip to Southeast Asia. It´s really hard to leave but life, and especially trip goes on!

Conclusion of Indonesia:

Absolutely incredible!!!! To me it was defenitley the highlight of my trip so far! In Indonesia you can find everything: beautiful beaches, djungle, volcanoes, an incredible varieties of different species, awesome food and the best people ever! I really have to say, that I fell in love with this country and I will defenitely come back here, to travel to the eastern parts like Flores, Komodo-Nationalpark and Sulawesi. And of course it also was because I met so many nice people here: you made this adventure unique and unforgettable!

 

When I leave a country on this trip I always update my covered distance during my trip.

Distance covered:

  • Distance covered by train: 2091 km (Germany: 400 km, Vietnam: 740 km, Indonesia: 951 km)
  • Distance coveres by airplane: 14.269 km
  • Distance covered by ferry: 920 km (Thailand: 400 km, Vietnam: 200 km, Malaysia: 100 km, Indonesia: 220 km)
  • Distance covered by bus: 6930 km (Thailand: 691 km, Cambodia: 910 km, Vietnam: 2684 km, Malaysia: 683 km, Indonesia: 1962 km)

Completely: 24.210 km. And trip goes on…

31. Juli 2014

Gili Trawangan (08.07.2014 – 12.07.2014)

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Der Rest vom legendären Team Bali hat sich dann zu den Gili Islands aufgemacht, dabei wurde die Insel Gili Trawangan angesteuert. Die Gili Islands liegen nahe der größeren Insel Lombok, genauer gesagt zwischen Lombok und Bali. Zu dritt sind wir im Abdi Homestay für 200.000 RP abgestiegen. Tolle und günstige Unterkunft und jederzeit zu empfehlen.

Was macht man auf Gili? Zunächst mal das legendäre Fußballspiel unserer Weltmeister gegen Brasilien schauen. Zusammen mit portugiesischer und schweizerischer Unterstützung wurde um 4 Uhr morgens das legendäre 7:1 geschaut und zusammen mit vielen weiteren deutschen gefeiert. Ansonsten besteht Gili eher aus Strand.

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So war die Hauptbeschäftigung auf Gili Strand und Schnorcheln. Nach der tollen Erfahrung mit Manta-Rochen zu schwimmen wurde hier mit wilden Schildkröten weiter gemacht. Dazu braucht man auf Gili keine Schnorcheltour oder dergleichen zu buchen, nein, man sieht diese tollen Geschöpfe direkt, wenn man vom Strand ins Wasser geht.

An einem Tag wurde dann noch um die Insel gewandert (ca. 3 Stunden mit etlichen Stopps zum Schwimmen), aber das war es dann auch schon mit Gili.

Am 11.07.2014 hat wurde dann Team Bali ein weiteres Mitglied weniger. Tiago hat uns verlassen und so waren vorerst nur noch Damaris und ich übrig.

Bilder von Gili T. gibt es hier! Und hier zum Jump!

 

Aufgrund vieler Anfragen und Enttäuschungen versuche ich ab jetzt, eine englische Version meines Blogs zu veröffentlichen.

 

-----     -----     English Version      -----     -----

 

Because of many requests I try to make additionally an english version of my blog (probably a little bit shorter). I am not a native speaker, so don´t blame me for mistakes… If you find any, just keep them! :)

After Lembongan Islands, the next station were the Gili Islands between Bali and Lombok. We had a really good accommodation called Abdi Homestay (200.000 RP for 3 people). The rest of our legendary team Bali was only Tiago (from Portugal), Damaris (from Swizerland) and me. To let you know: we had an amazing group of people in Bali (actually it started already in Java) and we had the best time ever…

There is not much to do on Gili, just beach! But really nice beaches. During the first night we were watching the legendary match Germany vs. Brazil (7:1), what I will never forget! The rest of the time we just enjoyed on the beach snorkeling with free living turtles and colorful fishes! Really amazing! And we didn´t have to book a snorkeling tour, just rent some snorkeling gear, jump into the water and you can swim with these fascinating animals.

At the morning of the 11.07.2014 team Bali lost another member… Tiago left us for travelling to Flores and Komodo Nationalpark (located in the east of Indonesia). It´s always hard to say goodbye to nice people, but life goes on! So there was only Damaris and me left.

Here you go for the pictures of Gili T. And here is the link to my jump around the world album. Have fun!

25. Juli 2014

Lembongan Island (04.07.2014 – 08.07.2014)

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Reunion die wer weiß wievielte… :) Leo, Eva und Lara sind uns mal wieder vorausgeeilt. Aber kaum auf Lembongan Island, was in der Nähe von Bali liegt angekommen, sind wir uns gleich aufs Neue zufällig in die Arme gelaufen. Nach kurzer Trennung war “Team Bali” also wieder komplett!

Eingecheckt wurde dann im Nitya Homestay für 250.000/Nacht incl. Frühstück. Tolle Unterkunft, und sogar mit Pool – mit einem Homestay hat das aber nichts mehr zu tun, es handelt sich schlichtweg um ein Resort.

Gleich am nächsten Tag hatte “Team Bali” (mit Sarah aus Brisbane, Australien ein Mitglied mehr) ein eigenes Boot gechartert um einen unglaublichen Schnorcheltripp zu wagen. Bereits auf dem Weg zum Schnorchelspot wurden Delphine gesichtet!

Beim Schnorcheln selbst gab es dann eines der bisher tollsten Erlebnisse überhaupt. Ich war gerade auf dem Weg zurück zu unserem Boot, als ich unter mir in ca. 15 Metern Tiefe einen Mantarochen gesichtet habe. Das bereits zweite Exemplar an diesem Tag. Natürlich bin ich ihm dann nachgeschwommen und er ist tatsächlich aufgetaucht und ich konnte ca. eine Minute in einem Abstand von einem Meter hinter ihm her schwimmen. Ein unglaubliches Erlebnis! Am Anfang wird einem da schon anders, wenn man so einen riesigen Rochen mit einer Spannweite von ca. 1,5 Metern vor sich hat. Wer braucht da schon einen Tauchschein, wenn man auch beim Schnorcheln so tolle Erlebnisse haben kann.10538458_10152316297849615_5886899236312572751_n

Nach erfolgreichem Schnorchelausflug wurde der nächste Tag verdientermaßen mal wieder am Strand verbracht, bevor wir gemeinsam unser weltmeisterliches Team gegen Frankreich unterstützt haben.

Am 07.07.2014 haben uns dann leider leider die Leo, die Eva, die Saskia und die Lara verlassen um die Heimreise anzutreten… Nach einem letzten Ausflug zu den auf Lembongan existierenden Mangroven hieß es “time to say goodbye”

An dieser Stelle möchte ich unseren “dutchies” nochmal für die supertolle Zeit danken, die wir gemeinsam hatten!

Thanks a lot my little dutchies! It was really amazing beeing with you guys! Hope to see all of “Team Bali” at Oktoberfest 2015 to celebrate our great reunion!!! Tik 'm aan ouwe! :)

Von da an waren wir nach traurigem Abschied nur noch drei. Die Damaris, der Tiago und ich, Team Bali lebt also noch etwas weiter!

Hier geht´s zu den Bildern! Und gesprungen wurde mal wieder so richtig!!! Viel Spaß!

19. Juli 2014

Bali (28.06.2014 – 04.07.2014)

Lovina (28.06.2014 – 01.07.2014)

“Team Bali” finally goes to Bali… die ganze Truppe vom Bromo und Igen-Trip ging dann gemeinsam auf die berühmte Insel Bali. Erster Stopp hier sollte Lovina sein. Irgendwie wissen wir alle nicht mehr, warum wir hier eigentlich gewesen sind. Irgendwer hat es an den Tag gebracht, und “Team Bali” ist einfach blindlings gefolgt. Unsere Unterkunft dort war das Harris Homestay (150.000 RP), das von Bernadette aus München geschmissen wird. Nette Unterkunft mit unglaublich billigen Getränken und Essen. Warum Lovina? Das ist eine gute Frage. Der Strand ist nicht besonders schön: so hatten wir hier schwarzen Sand und auch nicht wirklich sauberes Wasser.

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Aber das machte nichts, denn bei so einem tollen Team braucht man nichts besonderes. So wurde täglich ausgiebig bei super Livemusik und genialem Essen gefeiert! Natürlich wurde auch die Weltmeisterschaft geschaut – ich habe noch nie Holland dermaßen unterstützt. Aber ich hatte ja schließlich keine Wahl, und für unsere lieben “Dutchies” mache ich das doch gerne! In Lovina gab es aber eine deutsche Bäckerei, in der es das erste Mal seit ich drauf los bin, gutes Brot zu einem ordentlichen Frühstück gab. Ein Teil der Truppe – rechts zu sehen – hat noch mit dem Fahrrad ein wenig Lovina erkundet. Ansonsten wurde nicht mehr viel gemacht.

Bilder von Lovina gibt´s hier!

Medewi (01.07.2014 – 02.07.2014)

Kurzausflug nach Medewi, das im Süden Balis liegt. Eigentlich kamen wir hier her um zu Surfen. Ein Teil des Team Balis ist gleich nach Ubud, während das oben dargestellte “Biker-Team” sich beim Surfen versuchen wollte. Auf Empfehlung, der Strand sei für Beginner super geeignet, wurde dieser Ort angesteuert. Irgendwie war das Ganze dann doch nicht so toll, da der Strand mit Felsen gepflastert war… Tiago und mich hat das alledings dennoch nicht abgehalten sich ein Board auszuleihen, wärend unsere Mädels, Damaris und Saskia am Strand gechillt haben. Da es aber wie gesagt für Beginner dennoch nicht so gut war, haben wir kurzerhand entschlossen, Medewi gleich am nächsten Tag wieder zu verlassen. Die Unterkunft war definitiv nicht der Rede wert… aaaber unglaublich billig!

Ubud (02.07.2014 – 04.07.2014)

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Ein Teil vom “Team Bali” ist ja bereits nach Ubud vorausgeeilt. So tat es der Rest dann auch gleich und wir fuhren weiter nach Ubud. Unterkunft war die Adji Lodge für 200.000 RP pro Nacht. Tolle Unterkunft, die mitten im Grünen gelegen ist. Nach einem Besuch im Monkey Forest, wo wir unglaublich “liebe” und “zutrauliche” Affen gesehen haben (Achtung: Ironie!), wurde abends Wiedervereinigung von Team Bali Livemusik gefeiert!

Mehr gibt´s über Ubud nicht zu berichten, da wir leider unglaublich schlechtes Wetter hatten, und nicht sonderlich viel machen konnten, außer uns bei einer tollen balinesischen Massage ordentlich verwöhnen zu lassen!

Bilder zu Ubud gibt´s hier!  Springen hab ich irgendwie vergessen!

14. Juli 2014

Gunung Bromo und Gunung Ijen (26.06.2014 – 28.06.2014)

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Nach erfolgreicher Visaextension ging es mit 30 Tagen mehr in der Tasche zusammen mit Leo und Eva in der Nacht vom 25.06.2014 zum 26.06.2014 mit dem Zug nach Malang, von wo es dann weiter nach Cemero Lawang ging. Cemero Lawang war Ausgangspunkt für eine Tour zum Gunung (Vulkan) Bromo. Unglaublich aber wahr, dort angekommen habe ich gleich Tiago wieder getroffen. Mit dabei Damaris aus der Schweiz und Saskia aus Holland. Um 4 Uhr morgens begann dann die Tour zum Sonnenaufgang über dem Gunung Bromo. Der Sonnenaufgang war spektakulär, aber noch besser war im Anschluss der Blick auf den Bromo und seinen kleinen Bruder – einfach sagenhaft!!!!

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Im Anschluss ging es weiter zum Krater des Bromos, was auch ziemlich spektakulär war. Leider waren die Schwefeldämpfe so stark, dass man es nur kurz ausgehalten hat. Bereits nach wenigen Minuten hat man es im Hals und vor allem in den Lungen gespürt… der Bromo ist ein durchaus aktiver Vulkan, der zuletzt 2010 aktiv war.

Zurück im Hotel gab es ein ordentliches Geburtstagsfrühstück für Leo bevor es weiter zum nächsten Vulkan, dem Gunung Ijen ging. 

 

Am Fuße des Ijen angekommen wurde kurz genächtigt um bereits im 2 Uhr morgens zum Vulkan selbst aufzubrechen. Am Krater angekommen sind wir in den Krater hinabgestiegen um noch nachts blau leuchtende Lava zu beobachten! Echt unglaublich!!! Zum Sonnenaufgang mussten wir natürlich wieder zurück nach oben zum Kraterrand. Der ganze Trupp war sich einig: unglaublich! Das wohl schönste, tollste und zugleich unwirklichste was wir je gesehen haben! 

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Ständig wechselnde Farben und einfach ein sagenhafter Ausblick! Wir sind aus dem Staunen nicht mehr heraus gekommen! Ich muss wirklich sagen, dass das bisher wohl das Highlight meiner Reise war.

Der Hike auf den Vulkan, in den Krater und wieder nach unten war ziemlich anstrengend, aber  sehr sehr lohnenswert!

Hier geht´s zu den Bildern! Und bei solch tollen Motiven wurde natürlich wieder gesprungen! Viel Spaß!

11. Juli 2014

Yogyakarta (22.06.2014 – 26.06.2014)

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Bei der Einreise nach Indonesien bekommen die meisten Touristen aus der westlichen Welt, so auch Leute aus Deutschland ein Visa on arrival, mit dem sie für 30 Tage im Land bleiben dürfen. Da mir 30 Tage aber nicht genug waren, und dieses wunderschöne Land einfach riesig ist, stand in Yogyakarta eine Visaextension an. Bei der Kombination der Wörter Visaverlängerung und Indonesien schüttelt es so manchen Traveller… Je nachdem wo man sich befindet, kann das ein ganz schöner Hürdenlauf werden. Mit Yogyakarta habe ich mir zum Glück einen Ort ausgesucht, in dem das “relativ” stressfrei vonstatten ging. Ich musste lediglich drei mal im Immigration-Office antanzen und das Ganze war binnen drei Tagen erledigt – zudem waren die Mitarbeiter doch recht freundlich. Von Bali beispielsweise gibt es Horrorgeschichten, dass es bei manchen fünf bis sieben Tage gedauert hat. Tipp: lange Hose anziehen!

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Natürlich gibt es über Yogyakarta auch noch ein bisschen was zu berichten. Eigentlicher Grund des Besuchs war zwar die Visaverlängerung, aber dennoch kann man hier einige Dinge unternehmen. Genächtigt wurde für 110.000 RP im Bladok Guesthouse. Nette Unterkunft, aber leider hatte ich ein Zimmer in Richtung Moschee UND Karaoke, sodass ich nach einer Nacht umgezogen bin. Am 24.06.2014 um 4 Uhr morgens ging es zum Sonnenaufgang über dem Borobodur-Tempel und anschließend zum Tempel selbst. Auf dem Weg dorthin hab ich die beiden “dutchies” (Holländerinnen) Eva und Leonieke kennengelernt. Auch Hanneke habe ich wieder getroffen – sie ist in der Dunkelheit vor mir gelaufen und hat mich tatsächlich an meiner (anscheinend) sehr markanten Stimme wieder erkannt!

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Zum Borobodur-Tempel kann man sagen, dass er ganz nett anzuschauen, wenngleich auch unglaublich touristisch (vor allem Einheimische Touristen) ist. Ich musste in meinem Leben noch nie so viele Fotos mit Einheimischen machen – ja für ganze Schulklassen musste ich herhalten. Wenn man Angkor Wat in Kambodscha gesehen hat, dann muss man Borobodur nicht zwingend anschauen, denn der Eintritt ist mit 230.000 RP gnadenlos übertrieben teuer. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich den zweiten Tempel (Pangandarang), den man von Yogyakarta aus besuchen kann, ausgelassen habe, denn hier hätte ich nochmal genauso viel blechen müssen.

Kulturell und organisatorisch gesehen wars das auch schon in Yogyakarta, an sich eine wirklich nette Stadt, die vor allem mit einem sehr gemütlichen “Backpacker-Viertel” trumpft. An einem Abend ging es mit den “dutchies” ins Bintang-Cafe, wo es mal wieder eine sagenhafte Liveband zu bestaunen gab und daher ordentlich abgefeiert wurde. Unglaublich aber wahr: mal wieder ein bekanntes Gesicht getroffen: den Tiago aus Portugal, den ich in Malaysia auf den Perhentian Islands getroffen habe. Die Liveband war sooooo gut, dass wir nach deren Ende im Bintang-Cafe in einen Nachtclub weitergezogen sind, wo die gleiche Band ein Guns N´Roses und Metallica Special gab. Leider bestand das Special dann nur aus Guns N´Roses… aber war auch gut. Diese legendäre Nacht war insgeheim die Geburtsstunde des unglaublichen “Team Bali” (auf Java) – hierzu später mehr!

Bilder von Yogyakarta gibt´s hier! Und auch gesprungen wurde mal wieder! Viel Spaß!

9. Juli 2014

Batu Karas: just surf… (18.06.2014 – 22.06.2014)

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Nachdem es mit Wassersport bisher nicht so ganz klappen will, erfolgte ein weiterer Versuch, und zwar dieses Mal mit surfen! In Batu Karas, was im Süden von West-Java liegt angekommen, wurde für 120.000 RP incl. Frühstück im Jesfa Guesthouse eingecheckt.

Zum Surfen bleibt nur eins zu sagen: der WAHNSINN!!!! Man sagt ja, dass Surfen süchtig machen kann… nicht kann, sondern macht! Echt unglaublich, was das für ein riesen Spaß ist, wenn man dann endlich mal auf einer Welle steht.

Viel gibts zu Batu Karas weiter auch nicht zu berichten, denn dieser Stop war ein reiner Stop um das Surfen zu lernen. Und das ist mir auch relativ gut gelungen!

Natürlich habe ich auch hier wieder einige richtig nette Leute kennengelernt. So die Doreen und den Sasa aus der Schweiz, wie auch die Hanneke aus Holland. Dann war da noch der Stu aus Australien. Zusammen haben wir dann einige ganz nette Tage und sehr kurze Abende verbracht, denn spätestens um 9, halb 10 war jeder im Bett: jaaaa, Surfen ist tatsächlich ziemlich anstrengend!

Bilder gibts hier! Und gesprungen wurde nur vom Surfbrett.

Viel Spaß!

3. Juli 2014

Bukittingi – Padang – Jakarta – Bandung – Batu Karas (16.06.2014 – 18.06.2014)

Als nächstes standen ein paar Reisetage an, um Sumatra zu verlassen, und nach Java zu kommen um dort zu surfen. Zusammen mit Noémie ging es am Morgen des 16.06.2014 nach Bukittingi. Dort haben wir nicht mehr gemacht, als 6 Stunden in einem eher teuren Cafe zu sitzen und zu ratschen. Dabei so viel Kaffee getrunken (dieser ist hier doch nicht so einfach zu finden, wenn es guter sein soll – deshalb wurde ordentlich zugeschlagen), dass wir fast gezittert haben! :)

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Am Abend wurde natürlich das erst WM-Spiel der Deutschen gegen Portugal angeschaut und mit Freuden verfolgt, wie wir die Portugiesen mit 4:0 zerlegt haben! Welch eine Wohltat! Früh am nächsten Morgen ging es weiter zum Flughafen in Padang – welch ein Grauß war mal wieder die Fahrt in einem Airportshuttle. Und wieder nicht wegen der Straßenverhältnisse, sondern wegen der echt irren Fahrweise unseres Fahrers… Aber auch diese Fahrt haben wir glücklicherweise überlebt und so ging es für mich weiter nach Jakarta, und für Noémie ging es nach Bali um von dort aus nach Neuseeland zu fliegen.

In Jakarta angekommen wollte ich mir das Chaos ersparen über das ich schon so viel gehört habe und bin direkt vom Flughafen via Shuttlebus zur Bahnstation gefahren. Von dort ging es dann mit dem Zug nach Bandung um dort eine Nacht zu verbringen. Gleich früh morgens ging es weiter nach Banjar von wo ich mit einem Local-Bus nach Cijuan gefahren bin, was die wohl schlimmste Straße meines Lebens war – aber zumindest war die Fahrweise halbwegs erträglich. Von Cijuan ging es dann mit einem Ojek (Roller-Taxi) weiter nach Batu Karas… Gut Ding will Weile haben, aber nach fast zwei Tagen bin ich dann doch sicher angekommen!

Bilder gibt´s dieses Mal keine. Von Batu Karas dann wieder! Ich weiß, eher ein langweiliger Eintrag, aber manchmal muss man als Traveller auch ein paar Reisetage in Kauf nehmen!

30. Juni 2014

Harau Valley (12.06.2014 – 16.06.2014)

Um ins Harau Valley zu gelangen, musste ich leider eine 16-stündige Nachtbusfahrt in Kauf nehmen… So geschehen in der Nacht vom 11.06.2014 auf den 12.06.2014. Fazit zur Busfahrt: die Hölle!!! Nie wieder! Nicht wegen der schlechten Straßen, Schlaglöcher oder Kurven. Schlichtweg wegen der Fahrweise des Fahrers, die tatsächlich lebensmüde war… mir war gar nicht bewusst, dass Busse so schnell fahren können! Schwerelosigkeit, beinahes Umkippen des Busses, Reifen wechseln, Vollbremsungen – alles inklusive!!! Mit dabei war der Stephen aus Australien (gebürtig aus Kuala Lumpur), der 75 Jahre alt ist und seit 14 Jahren jedes Jahr für ein halbes Jahr mit dem Rucksack als Backpacker unterwegs ist. Echt beeindruckend. Stephen war ebenfalls im Liberta Homestay am Lake Toba und hatte bis nach Bukittingi den gleichen Weg wie ich, fuhr aber dann direkt weiter nach Padang. Schön, so eine lange Fahrt nicht alleine machen zu müssen!

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Glücklich, noch am Leben zu sein bin ich am Morgen (es waren tatsächlich nahezu 16 Stunden, wie zuvor angegeben) in Bukittingi angekommen um aber gleich weiter ins Harau Valley zu gelangen. Erneut habe ich es meinem Bruder gleich getan und bin in die von ihm empfohlene Unterkunft, das Abdi Homestay für 100.000 RP die Nacht eingezogen. Warum sich auch die Mühe machen, selbst was zu suchen… Traveller sind bei Zeiten faule Geschöpfe! :)

Total gerädert von der langen Fahrt (mit Fähre, zwei weiteren Bussen und Ojek war ich mehr als 24 Stunden unterwegs) im Harau Valley angekommen, war ich vom ersten Moment an total beeindruckt! Die Gegend wirkt wie das Paradies!!! Die Unterkunft besteht aus 5 Bungalows inmitten von Reisfeldern und umgeben von riesigen Bergformationen von denen Wasserfälle herunter prasseln.

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Noch am ersten Tag habe ich mir ein Mountainbike ausgeliehen und ein bisschen die Gegend erkundet und bin dabei aus dem Staunen nicht mehr heraus gekommen. Massagen von Wasserfällen, die über knapp 100 Meter in die Tiefe stürzen, riesige grünschwarz schimmernde Schmetterlinge, Affen die herumspringen, satte Farben, wie man sie sich satter nicht vorstellen kann, unglaublich freundliche und nette Menschen, Maracuja-Baume von denen man die reifen Früchte pflücken kann und und und… Ja, ich habe mich sofort in diese kleine Örtchen verliebt! Wie schon erwähnt kommt man sich fast wie im Paradies vor. Eigentlich fehlt zum Paradies nur noch der weiße Sandstrand und das blaue Wasser… ganz nahe dran! Wohl entschädigt für die Strapazen der Nachtbusfahrt!!!

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Mehr wurde dann auch nicht mehr unternommen! Am nächsten Morgen kamen dann Karen und Noémie, die ich beide im Liberta Homestay am Lake Toba kennengelernt habe. Den kompletten Morgen habe ich leider verschwendet, um vergeblich einen Flug bei einer indonesischen Airline zu buchen, was absolut nicht möglich ist (laut Erzählungen geht es fast jedem so, der das versucht). Viele Nerven weniger habe ich dann erfolglos aufgegeben und es einer Travelagency überlassen, was dann leider etwas mehr gekostet hat. Websites indonesischer Airlines sind anscheinen nur zur Zierde gedacht! :) Welch eine Zeitverschwendung in dieser schönen Gegend…

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Am nächsten Tag war dann mal wieder ein Dschungeltreck mit sagenhaften Aussichten auf das Harau Valley angesagt! Wieder mal anstrengend, aber lohnenswert. Tags drauf war ein weiterer Treck, der aber etwas weniger anspruchsvoll war geplant. Dieses Mal ging es mitten durch die Reisfelder, dann zu einem wunderschönen Wasserfall zum Springen und zu guter Letzt eine einfache Wanderung durch die unglaublich schöne Gegend hier. Zu Abend wurde jeden Tag direkt im Abdi Homestay gegessen: unter Mondschein zu Fuße eines riesigen Wasserfalls der einen massiven Felsen hinabstürzt! Und das Essen war gigantisch! Mehr muss man dazu nicht sagen…

Leider war´s das dann auch schon wieder! Das Harau Valley stellt bisher eines der Highlights meiner Reise dar! Wer Sumatra oder Indonesien bereist, sollte sich das nicht entgehen lassen! Im Reiseführer kommt das Ganze mit nicht einmal eine halben Seite viel zu kurz! Naja, eigentlich ja auch unser Glück, denn wirklich touristisch ist es hier noch nicht.

Fotomotive gab es natürlich in Massen! Viel Spaß!

24. Juni 2014

Danau Toba (06.06.2014 – 11.06.2014)

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Das schlechte Wetter habe ich hinter mir gelassen und das gute Wetter zum Lake Toba, welcher südlich von Berastagi liegt, mittgenommen! Untergekommen bin ich wie auch schon in Berastagi auf Empfehlung meines Bruders und der Mary im Liberta Homestay für unschlagbare 60.000 RP die Nacht! Hier gab´s einen riesigen Bungalow mit Dachterrasse, echt der Wahnsinn für diesen Preis! Die meisten Unterkünfte sind auf der Insel Samosir untergebracht, welche die Größe von ganz Singapur hat, so bekommt man einen kleinen Einblick in die Dimensionen! Am Abend habe ich Arnie aus Holland kennengelernt, die auch im Libertas wohnte und am nächsten Tag Karen aus New York City. Auch dabei war eine weitere Holländerin, deren Name ich leider vergessen habe…

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Hauptbeschäftigung am Lake Toba war Chillen und die wunderschöne Umgebung zu genießen. An einem Tag habe ich mir ein Fahrrad ausgeliehen und die Insel etwas erkundet. Ansonsten wurde wie bereits erwähnt vorwiegend gechillt.

Auch auf einer Weltreise gibt es Momente oder Ereignisse, bei denen man gerne zu Hause wäre… So war während meiner Zeit am Lake Toba das Musikfestival Rock im Park in Nürnberg zu Gange. Via Facebook und Internet bin ich darüber natürlich informiert und wusste, dass am 07.06. Metallica, eine mener Lieblingsbands spielte… diese Momente tun dann, obwohl man sich im Paradies befindet schon etwas weh… Aaaaaaaber: wie es der Zufall will haben wir an besagtem Abend alle zusammen Roy´s Pub aufgesucht, in dem drei Mal die Woche Livemusik gespielt wird. Kurz nachdem wir angekommen sind wurde gleich als drittes Lied “Enter Sandman” von Metallica gespielt – und in was für einer guten Qualität! Wer braucht denn schon Metallica! Natürlich wude auch ein kleines Video gedreht, mit dem ich leider nicht dienen kann. Das Internet ist hier, obwohl ich gerade in einer großen Stadt bin, eine einzige Katastrophe! Jedenfalls hatten wir im Roy´s Pub einen super tollen Abend! Geendet hat es logischerweise auf der Tanzfläche, wo auch viele Einheimische mit abgefeiert haben! Ende des Abends war, dass Arnie die Bühne gerockt hat (die Band war schon lange vorbei und es kam lediglich Musik von der Platte). So manche Textstelle konnte sie sicher, so manche eher wenige. Kurzerhand wurde bei den meisten Liedern ein neuer Text integriert der in den verschiedensten Tonlagen geträllert wurde und wie folgt lautete: “… I don´t know thy lyrics…. But I don´t give a shit!”…. 100% Hitverdächtig!!!!

Bilder gibt´s hier! Gesprungen wurde leider nicht, da die Batterie meiner Fernbedienung leer war…

20. Juni 2014

Berastagi (04.06.2014 – 06.06.2014)

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Zweiter Stopp auf Sumatra war das kleine Örtchen Berastagi. Genächtigt wurde für 100.000 RP im Thalita Guesthouse, was eher ein richtiger “Homestay” ist.  Frühstück gab´s im Wohnzimmer der Familie, ein holländisch-indonesisches Ehepaar. Und umsonst gab es unglaublich guten Kaffee!  

Eigentlich wollte ich in Berastagi einen der beiden Vulkane besteigen. Leider aber hat das Wetter überhaupt nicht mitgespielt und es war neblig, nass und kalt. Kurzerhand habe ich mich dann auf den Weg zu den nahegelegenen heißen Quellen gemacht. Berastagi liegt relativ hoch, deshalb kann man es bei doch recht kühlen Temperaturen und Nieselregen in heißen Quellen schon aushalten.

Wie es scheint, war ich im ganzen Ort der einzige Tourist… Wenn man das kombiniet mit “Schule aus!”, dann kann man sich gar nicht vorstellen, wie viele Fotos man mit Einheimischen machen “muss”. Jedenfalls hat sich ein einfacher Spaziergang durch das Städchen ganz schon gezogen. Aber es war eigentlich immer ganz nett – vor allem als eine Gruppe von Schülern sogar mit mir deutsch sprechen wollten. Man ist hier als Tourist jedenfalls heiß begehrt als Fotomotiv…

Da in Berastagi nur ein kurzer Zwischenstopp geplant war, wurde die Vulkanbesteigung nicht verschoben sondern abgeblasen… Am Abend, bevor es weitergehen sollte wurde das Wetter natürlich wieder besser, und ich hab mich sofort aufgemacht um den Sonnenuntergang über einem der Vulkane zu bestaunen – wenigstens etwas! Am Tag als es dann weiter ging, schien natürlich die Sonne…

Bilder gibt´s nicht viele, aber immerhin ein paar. Viel Spaß! Gesprungen wurde tatsächlich ausnahmsweise mal nicht…