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19. Mai 2014

Hanoi, Klappe die zweite (08.05.2014 – 11.05.2014)

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Aus der Kälte in die Hitze! Nachdem es ein paar Tage etwas angenehmer war, bzw. in Sapa ja sogar relativ kalt, ging es in der Nacht vom 07.05.2014 auf den 08.05.2014 mit dem Nachtzug zurück nach Hanoi, der letzten Station im wunderschönen Land Vietnam.

Schuster, bleib bei deinen Leisten! Gesagt, getan und es ging zurück ins Hanoi Ciao Hotel für 12 $ die Nacht. Der restliche Tag wurde dann mit Turbo-Shopping verbracht, denn ein paar Souvenirs müssen bei so einer Reise ja auch rausspringen! Das die Welt ein Dorf ist, hat die Reise ja schon des Öfteren gezeigt. Wieder einmal gab es ein bereits bekanntes Gesicht zu sehen. Die Auréllie war immer noch in Hanoi und wollte wohl auch noch eine Weile bleiben. Es ist immer schön, wenn man bereits bekannte Leute trifft, macht vieles einfacher!

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Am nächsten Tag wurde dann erneut geshoppt, ehe die “Mitbringsel” dann nach Deutschland geschickt wurden. In Vietnam kann das Versenden eines Pakets schon mal eine Stunde oder mehr dauern… Hier muss jedes einzelne Teil angegeben und aufgelistet werden – ja man muss die Liste sogar drei mal schreiben. Etwas anstrengend, aber wenn es sich dann lohnt und auch alles daheim ankommt, dann nimmt man das ja gerne in Kauf… wobei sich letzteres noch zeigen wird!

Den restlichen Tag habe ich dann in Hanoi verbracht und mir die Stadt ein bisschen angeschaut. Beim letzten Mal war ich ja  gesundheitlich leider nicht so wirklich in der Lage dazu. Was nun folgt, mag für viele Kaffeetrinker, wie ich ja auch einer bin, wahrscheinlich pervers klingen. Dennoch habe ich hier in Hanoi mein neues Lieblingsgetränk gefunden! Kaffee mit Joghurt auf Eis! Unglaublich!!! Vor allem wenn es warm ist, echt ein Geschmackserlebnis. Vietnamesischer Kaffee ist ja etwas anders als wir zu Hause gewöhnt sind. Ob sich dieses unglaublich tolle Gebräu auch zu Hause herstellen lässt, wird sich dann zeigen, wenn ich wieder zurück bin… Jedenfalls wurden den restlichen Tag und die darauffolgenden Tage ziemlich viele vernichtet! Das war es auch, was die gemacht wurde. Durch die Stadt geschlendert, guten Kaffee getrunken und gut gespeist. Das Essen in Hanoi ist unglaublich toll!

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Hanoi hat, anders als im Süden Vietnams, vier Jahreszeiten, und der Sommer beginnt gerade. Die letzten drei Tage hier in Hanoi waren wirklich unglaublich heiß. Wenn ich meiner Wetter-App glauben darf, so hatten wir durchgehend ca. 35 - 38°C. Angefühlt hat es sich eher wie 45… Normalerweise brauch ich ja keine Klimaanalage, aber hier in Hanoi war ich wirklich froh, eine zu haben! Tagsüber war es zum Teil echt nicht auszuhalten. Auch nachts hat es nicht mehr merklich abgekühlt.

An meinem letzten Abend in Hanoi ging es dann nochmal zum Hoan Kiem See, der in der Altstadt gelegen ist und nicht weit vom Hanoi Ciao Hotel entfernt ist. So schön der See auf dem Bild auch aussieht, so stressig ist es hier. Tagsüber, wie auch Nachts! Wie auch schon in Saigon habe ich auch hier mal einen kleinen Film vom Verkehrschaos gedreht. Wenn man bedenkt dass das jeden Tag gleich abläuft, dann kommt einen schon das Grausen. Ich könnte hier jedenfalls nicht leben. Hanoi ist wirklich anstrengend und stressig!

Hier geht es zu den Bildern. Und auch in Hanoi wurde natürlich wieder ein letztes Mal ein kleiner Jump gemacht!

Da Hanoi die Endstation in Vietnam darstellt, kommt hier natürlich mein Fazit. Dazu lässt sich eigentlich nur eines sagen: Vietnam ist der Hammer! Ich bin derart begeistert von diesem Land! Ich war ja nun doch schon ein bisschen in der Welt unterwegs, aber ich wage zu sagen, dass es Vietnam geschafft hat, auf Platz 1 zu klettern. Natürlich ist jedes Land verschieden, und man kann so etwas in keiner Weise pauschalisieren. Wenn ich aber alles in allem betrachte, dann ist es wohl wirklich so! Zu Beginn war ich gar nicht so begeistert, hier her zu kommen, da ich vorab viel schlechtes über Vietnam gehört habe. Allen voran, dass die Menschen hier unfreundlich seien. Meine Reise hat mich dann in den Süden Kambodschas geführt und ich habe dort kurzerhand beschlossen, mir mein eigenes Bild zu machen. Ich muss sagen, dass ich selten so froh war nichts auf irgendwelche Vorurteile oder Meinungen anderer zu geben. Es hat sich nichts, aber auch gar nichts in irgendeiner Weise bestätigt.

Land, Leute, Kultur, Essen, einfach alles super. Und genau das, was viele sagen, dass die Vietnamesen unfreundlich sind. Ich weiß nicht, woher diese seltsame Aussage kommt. Ich habe in den knapp 7 Wochen nicht eine schlechte Erfahrung gemacht! Im Gegenteil, ich bin von der Freundlichkeit der Menschen hier total begeistert! Zusammen mit einer unglaublich abwechslungsreichen Natur und sagenhaftem Essen ist Vietnam für mich wirklich eines der schönsten Länder überhaupt! Es wird sich zeigen, ob dies im Verlauf meiner weitere Reise noch zu toppen ist. Mal abwarten!

Man bekommt bei Einreise ein Visum für 30 Tage, und die Kosten für das Visum sind mit 60$ schon eher hoch. Das ich nach 30 Tagen mein Visum für weiter 30 Tage verlängert habe sagt eigentlich alles! :) Ich kann Vietnam jedenfalls jedem empfehlen!

Wie bereits angekündigt, gibt es am Ende jedes Landes eine kleine Zusammenfassung über meine zurückgelegte Wegstrecken.

  • Zurückgelegte Entfernung mit dem Zug: 1140 km (Deutschland: 400 km, Vietnam: 740 km)
  • Zurückgelegte Flugstrecken: 10.024 km
  • Zurückgelegte Entfernung mit Fähren: 600 km (Thailand: 400 km, Vietnam: 200 km)
  • Zurückgelegte Entfernung mit dem Bus: 4285km (Thailand: 691 km, Kambodscha: 910 km, Vietnam: 2684 km)

Macht gesamt 16.094 km. Und weiter geht´s…

12. Mai 2014

Bac Ha (06.05.2014 – 07.05.2014)

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Auf der Flucht vor kaltem Schmuddelwetter ging es gleich früh morgens auf nach Bac Ha, das ebenfalls im hohen Norden Vietnams gelegen ist, aber wärmeres Klima aufweist. Dort angekommen, habe ich im Ngan Nga Hotel für schlappe 8$ die Nacht eingecheckt. Für diesen Preis echt ein unglaublich gutes, schönes und extrem geräumiges Zimmer! Kaum eingecheckt, habe ich mich sofort auf die Socken gemacht, um die Gegend zu erkunden. Gleich vornweg sei gesagt, dass hier noch weniger los ist als in Sapa. An Sonntagen findet hier ein Markt statt und das Städchen (oder besser Dörfchen) platzt angeblich aus allen Nähten. Unter der Woche aber ist hier tote Hose. So schien es, als wäre ich der einzige “Westler” weit und breit. Gesehen habe ich während meines Aufenthalts hier jedenfalls niemanden. Aber das wusste ich ja vorher und genau deshalb bin ich hier hergekommen.

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Wie bereits erwähnt, habe ich mich auf eigene Faust aufgemacht um die Gegend um Bac Ha zu erkunden. Zu Beginn schien es, als würde auch das Wetter mitspielen, nach etwa einer Stunde Wanderung zog dann aber plötzlich Nebel auf, der immer und immer dichter wurde, bis man bald nichts mehr gesehen hat. Nach ungefähr einer weiteren Stunde, die ich fast blind im Nebel weitergelaufen bin, habe ich mich dazu entschlossen, die Wanderung abzubrechen und bin umgedreht. Weise Entscheidung, denn kaum im Hotel angekommen hat es so richtig angefangen zu regnen…

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Das Bac Ha eine wahre Partyhochburg ist, hätte ich ja im Leben nie gedacht! Nein, Spaß beiseite… Hier ist echt nichts los und nach einem kleinen Filmchen ging´s relativ früh ins Bett. Welch ein Wunder, am nächsten Morgen schien die Sonne. Da hat es sich doch mal gelohnt, früh ins Bett zu gehen. Nach einer unglaublich guten Pho Ga zum Frühstück ging´s erneut auf Erkundungstour. Pho Ga ist eine Nudelsuppe mit Hühnchen. Hier in Vietnam gibt es eigentlich zu jeder Tag- und Nachtzeit Nudelsuppe. Und mittlerweile habe ich mich so richtig dran gewöhnt und will die morgendliche Suppe gar nicht mehr wegdenken. Eigentlich der perfekte Start in den Tag. Diese eine war aber so gut, dass sie hier mal erwähnt wird. Die Wanderung selbst war nicht so der Hammer.

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Viel Zeit hatte ich ja eh nicht mehr, da es bereits am Nachmittag zurück nach Lao Cai ging, von wo mich der Nachtzug zurück nach Hanoi bringen sollte. Eines sei aber noch erwähnt. Gerade in nicht touristischen Gegenden sollte man sich gut überlegen, wo man hin geht. So kann es passieren, dass man plötzlich vor nicht allzu freundlichen Hunden steht, die einen recht freundlich ins Gesicht knurren! Abhilfe schafft hier ein großer Stein in der Hand, den man hoch hebt, als würde man ihn werfen. Schreit man dazu ein bisschen, so löst sich auch dieses Problem… Tatsächlich werfen musste ich zum Glück nicht!

Das war´s nun mit dem Norden Vietnams, der mit unglaublich toller Natur gesegnet ist! Nach Bac Ha wird die Endstation in Vietnam angesteuert, die Hauptstadt Hanoi.

Bilder von Bac Ha gibt´s hier… Und wie immer: Jump!

Viel Spaß!

10. Mai 2014

Sapa (02.05.2014 – 06.05.2014)

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Der Nachzug sollte mich auf einem sogenannten “Soft-Sleeper” nach Lao Cai bringen, von wo es direkt weiter nach Sapa gehen sollte. Ein Nachtzug in Vietnam ist eine äußerst komfortable Möglichkeit zu reisen, wenngleich auch relativ teuer, vor allem im Vergleich zum Bus. Da ich aber viele Horrorgeschichten über die Busfahrt von Hanoi nach Sapa gehört habe, und auch der Reiseführer eine Zugfahrt anrät, habe ich mich kurzerhand für den Zug entschlossen.

Kaum in Sapa angekommen, ging es bereits am selbigen Morgen auf zu einem zweitägigen Trekking-Trip mit sog. Homestay. Wer der englischen Sprache mächtig ist, sollte erahnen können worum es sich handelt. Bei einem Homestay haust man bei einer einheimischen Familie, isst mit der Familie und übernachtet auch dort.

IMG_3371 Die Truppe, die beim Trekking mit dabei war, war wie immer bunt gemischt. So war der Serj aus Kanada, Alex aus England und das Pärchen Jan-Willem und Marloes aus Holland mit dabei. Der erste Trekking-Tag führte uns nach Linh Ho, Lao Cai und ins Tavan-Village. Bei der 12 Kilometer langen Wanderung ging es durch wirklich tolle bergige Landschaften inmitten von vielen Reisterrassen und vor allem ländlichen Gegenden, in denen noch so einige traditionelle Bergvölker leben. Eigentlich genau so wie man sich Sapa vorstellt. Auch mit dem Wetter hatten wir durchaus Glück. Es hat nur einmal ganz kurz geregnet. Aber nachts wird es hier ganz schön kalt, so kam zum ersten Mal seit Beginn meiner großen Reise etwas langärmliges zum Einsatz!DSC00034

Im Tavan-Village angekommen wurde bei einer Dzay-Familie “eingecheckt” :) Die Familie hat uns dann mit wirklich köstlichem Essen bekocht und es gab selbst gebrannten Reis-Wein, oder wie es die Einheimischen nennen: “Happy Water”. Auch dieses Mal konnte ich mein Augenlicht behalten und bin von schwarz gebranntem nicht erblindet! Von der Nacht-Zugfahrt und dem anstrengenden Trekking-Tag mit 12 zurückgelegten Kilometern doch recht ermüdet, ging es recht früh ins Bett, denn am nächsten Tag sollte es ja bereits weitergehen.

 

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Nach einem Frühstück bei unserer Gast-Familie wurde erneut gewandert. Auch der zweite Tag führte uns durch wunderschöne Landschaften inmitten von Reisfeldern, Wasserfällen und Bergen. Da es nachts geregnet hat, war der Weg nicht so ganz passierbar, deshalb mussten wir auch barfuß durch einige Reisterrassen waten. Es stellte sich heraus, dass das gar nicht so einfach ist, und der Schlamm doch recht rutschig sein kann. Nein, ich bin natürlich nicht hingefallen… Achtung: Ironie! :) Aber ein bisschen Dreck und Wasser hat ja bekanntlich noch niemanden umgebracht, und kann ja ohne Weiteres wieder entfernt werden.

Die restliche Zeit in Sapa wurde dann eher gemütlich mit “nichts-tun” und etwas Shopping verbracht. Hier in Sapa kann man unglaublich günstig “Markenartikel” namhafter Outdoor-Bekleidungshersteller erstehen. Da meine erste kurze Hose nach bereits knapp drei Monaten eh schon den Geist aufgegeben hat, perfektes Timing!

Nach dem Trekking in Sapa angekommen, hab ich mir in der ersten Nacht mit Serj noch ein Zimmer im Sapa Summit Hotel geteilt ehe es dann für 14$ ins Sapa Guesthouse 2 ging. Irgendwie wollte ich für zwei Nächte mal ein bisschen mehr Luxus haben, der dann ja doch auch bezahlbar war. Leider war das Wetter im Anschluss so wie es so mancher Reisender berichtet: kalt, nass, nebelig, ekelhaft und ungemütlich. Ich habe tatsächlich eine Softshell-Jacke und zusätzlich noch eine Regenjacke gebraucht… von langer Hose und sogar Socken ganz zu schweigen! Sapa liegt immerhin auf 1600 Metern und daher kann es wirklich richtig kalt werden. Ich habe mich fast schon wieder wie zu Hause in Deutschland gefühlt.  Da ich Schmuddelwetter auch zu Hause haben kann, habe ich mich dann kurzerhand entschlossen, eine eher ländlichere, aber nahe gelegene Gegend mit etwas wärmeren Klima aufzusuchen: Bac Ha.

Touristen trifft man in Sapa viele, Backpacker aber nicht allzu viele. Während ich das hier schreibe, sitze bzw. liege ich in meinem “Bett” im Nachtzug zurück nach Hanoi. Mein kompletter Wagon (ja, der ganze Wagon!!!) ist gefüllt mit Franzosen mittleren Alters! :) Soviel dazu! Zum selbigen Thema habe ich noch eine kleine Anmerkung, die reif für das Guinnessbuch der Rekorde ist. In Sapa gibt es die sogenannte Mountain-Bar, die sowohl im Lonely Planet, als auch im Stefan Loose-Reiseführer steht. Wer schon einmal auf Reisen war, der kennt Lonely Planet und weiß, dass hier mittlerweile keine Geheimtipps stehen! Auch der Stefan Loose ist vielen ein Begriff. Steht eine Info in beiden Reiseführern, so kann man sicher sein, dass es sich wirklich nicht mehr um Geheimtipps handelt! Dennoch, da ich in Sapa alleine unterwegs war seit ich mich von meiner Truppe der Trekkingtour getrennt habe, habe ich mich auf ein Bierchen aufgemacht, um die Nachtwelt Sapas zu erkunden. Erste Station sollte die im Lonely Planet angepriesene Mountain-Bar sein. Und jetzt kommt´s: nichts!!! Nichts und wieder nichts! Kein einziger Gast. Diese kleine Anekdote zeigt, dass der Planet, den der ominöse Reiseführer beschreibt, tatsächlich noch manchmal so richtig “lonely” ist! :)

Genug gequatscht! Hier geht´s zu den Bildern! Und ja, ich war wieder fit genug zum Springen!

Viel Spaß!

8. Mai 2014

Hanoi (26.04.2014 – 01.05.2014)

Leider gibt es über Hanoi vorerst nicht so viel zu berichten. Wie bereits in einem meiner vorherigen Posts beschrieben, hat mich eine Grippe ziemlich erwischt, und ich war mehr oder weniger ans Bett gefesselt.

Am Tag unserer Ankunft ging es abends zunächst noch ganz gut, sodass vorerst planmäßig das Zugticket nach Sapa erworben wurde. Aber am nächsten Tag ging es mir dann leider so schlecht, dass ich Sapa fürs erste absagen musste. Melissa und Svenja sind aber leider planmäßig gefahren und haben mich fürs erste verlassen. Ryan war zunächst noch da, ist aber dann weiter nach Marokko geflogen, um von dort aus Europa zu erkunden.

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Nach ein paar Tagen auskurieren kamen dann Mel und Svenja aber schon wieder zurück aus Sapa, und wir haben uns dann natürlich zur erneuten Verabschiedung noch einmal getroffen, bevor es dann auch für mich mit dem Nachtzug nach Sapa gehen sollte. Wie sich herausstellte, gibt es in Hanoi unweit unserer Unterkunft eine magische Ecke in einem kleinen Cafe. Zu Beginn waren wir nur zu dritt. Nach und nach wurden wir dann immer mehr, weil ständig irgend jemand einen Bekannten, bereits vorher auf der Reise getroffenen gesehen hat. Es ist wirklich so unglaublich, wie oft man hier die gleichen Leute sieht. Es handelt sich ja immerhin um Hanoi, eine große asiatische Stadt… Dennoch sieht man dauernd bekannte Gesichter!

Bilder habe ich nicht wirklich viel gemacht, aber es wird einen weiteren Bericht über Hanoi geben, da dies meine Endstation in Vietnam sein wird, ehe es Richtung Malaysia weitergehen wird. Aber darauf müsst Ihr noch ein kleines bisschen warten, bis ich vom Norden wieder da bin. Und ja, man glaubt es kaum, sogar zum Springen hat mir die Kraft gefehlt…

6. Mai 2014

Cat Ba Island (23.04.2014 – 26.04.2014)

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Mit dem Local Bus, Fähre und einem weiteren Bus ging es am 23.04.2014 weiter zur Insel Cat Ba, die im Nordosten von Vietnam, nahe der berühmten Ha-Long-Bucht gelegen ist. Auf Cat Ba wurde im My Ngoc Hotel für 10$/Nacht eingecheckt. Unglaublich tolles Hotel und super Zimmer mit Meerblick! Und das für 5$ pro Nase – perfekt! Dann ging es nach längerer strandfreier Zeit mal wieder an den Strand. Der Strand ist nicht unbedingt der schönste, aber es gab tolle Wellen! Abends ging´s zunächst in die Goodbar und anschließend in die Rose-Bar, wo es auch mal wieder eine kleine Shisha gegeben hat. In der Rose-Bar gab es dann auch ein kleines Wiedersehen mit der Shanti und dem Ferdinand! Und auch Nolan und Rebecca habe ich dort wieder getroffen! Es ist wirklich unglaublich, wie oft man hier die gleichen Leute wieder trifft – oft zufällig, manchmal aber auch abgemacht!

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Auf dem Weg nach Cat Ba haben wir die Auréllie, Louis und eine weitere Französin kennengelernt, deren Namen ich leider nicht mehr weiß. Welch ein Glück, denn Louis ist vietnamesischen Ursprungs und spricht daher fließend Vietnamesisch. So konnte er es arrangieren, dass wir ein komplettes Boot für einen Nachmittag für uns hatten. Der Ausflug zur Lan Ha-Bucht war einfach toll! Diese ist von der Beschaffenheit ähnlich wie die Ha Long-Bucht, aber weitaus weniger touristisch! Also definitiv die bessere Wahl. So ging es mit unserem eigenen Boot durch die tollen Landschaften, bis wir schließlich in der Nähe einer kleinen Insel vor Anker lagen und uns einige Zeit mit “vom Boot Springen” beschäftigen durften. Wir hatten einen dermaßen tollen Tag, und das für nur ganz wenig Geld. Wenn man bedenkt, dass manche Touristen für mehrtägige geführte Touren zur Ha-Long-Bucht 200 $ und mehr bezahlen, so haben wir es nur für einen Bruchteil gemacht und hatten unser eigenes Boot! Welch ein Glücksgriff! :)

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Louis und seinen namenlose französische Freundin sind am nächsten Tag weitergezogen. Der Rest – also Melissa, Svenja, Auréllie, Ryan und ich haben uns für den nächsten Tag einen Roller gemietet und die wunderschöne Insel Cat Ba erkundet. Nach einem halben Tag auf dem Roller ging es am Abend noch einmal zum Strand, um sich zunächst einmal vom Meer zu verabschieden. Denn schon am nächsten Tag sollte es weiter Richtung Hanoi gehen, ehe dann der hohe Norden von Vietnam angesteuert wird.

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Bevor hier noch einer anfängt die blöde Frage zu stellen, ob wir tatsächlich nicht die Ha Long-Bucht gesehen haben? Selbstverständlich! Die Weiterreise nach Hanoi ging via Ha Long-Bucht mit der Fähre zuerst nach Ha Long-City und anschließend mit dem Bus in die Hauptstadt nach Hanoi. So gab es natürlich noch eine Fahrt durch die berühmte Ha Long-Bucht. Man muss aber sagen, dass diese nicht unbedingt spektakulärer ist als die Lan Ha-Bucht. Dennoch gibt es eine wunderschöne Natur zu bestaunen, und es ist wert, hier her zu kommen.

Hier gibt´s Bilder. Und wie immer: Jump! Jump! Jump! Höher und weiter! :)

4. Mai 2014

Ninh Binh (22.04.2014 – 23.04.2014)

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Wie schon beschrieben, war die Fahrt nach Ninh Binh aufgrund gewisser Gegebenheiten nicht besonders schön, und nicht gerade von erholsamen Schlaf geprägt. Die gleich morgens angesteuerte Unterkunft war ebenfalls nicht der Rede wert, aber immerhin gab´s ein Bett und sie war günstig. Nach einem kurzen Nickerchen habe ich beim Frühstück die wohl bisher tollste Gruppe, auf die ich während meiner Reise gestoßen bin, kennengelernt. Multi-Kulti wie immer: die Melissa aus Kanada, die Svenja aus Deutschland und Ryan aus Australien. Zur Truppe passt eigentlich nur: “Gesucht und gefunden!” :)

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Gemeinsam ging es nach dem Frühstück nach Tam Coc zur sogenannten “trockenen Ha-Long-Bucht”. Die unglaubliche Landschaft kann nur auf einem Ruderboot erkundet werden. So haben wir uns zwei Boote geschnappt und uns durch die absolut tolle Gegend schippern lassen. Leider ist hier im Norden das Wetter nicht allzu gut und meist bewölkt. Aber dennoch ist es angenehm warm, deshalb ist es auch nicht weiter schlimm. Ich habe hier in Ninh Binh seit Beginn meiner Reise die ersten Regentropfen auf meiner Haut gespürt – und das immerhin nach über zehn Wochen…

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Als Nächstes ging es auf einen Berg, von dem wir eine sagenhafte Aussicht auf hoch emporragende Berge inmitten von Reisfeldern hatten. Der etwas schweißtreibende Aufstieg war anstrengend, aber jeden einzelnen Tropfen Schweiß wert!

Abends gab´s dann noch ein Feierabendbierchen bevor es recht Früh zu Bett ging. Der Aufenthalt in Ninh Binh sollte nämlich nach einer Nacht schon zu Ende gehen und am nächsten Tag wurde die Insel Cat Ba nahe der weltberühmten Ha-Long-Bucht angesteuert. Ninh Binh war wunderschön, aber ein Tag reicht hier durchaus aus.

Bilder gibt´s hier zu sehen. Und wer hätte es gedacht: auch hier wurde wieder mal gesprungen!

Viel Spaß!

30. April 2014

Phong-Nha-Ke-Bang-Nationalpark (19.04.2014 – 21.04.2014)

IMG_2553 Der Phong-Nha-Ke-Bang-Nationalpark mit seinen unglaublichen, über 400 Millionen Jahre alten Höhlensystemen sollte das nächste Ziel sein. Ausgangspunkt für die Besuche des Nationalparks war das Dörfchen Son Trach, ein kleines Dörfchen, in dem die Zeit wirklich noch stehen geblieben ist. Untergekommen bin ich im Xuan Son Hotel für 10$/Nacht. Das Zimmer war nichts besonderes, aber in Anbetracht dass die Preise hier durchwegs gleich sind, nicht der schlechteste Deal. Tagsüber bin ich dann einfach ein bisschen durch die wunderschöne, umliegende Landschaft gelaufen. Es handelt sich wie gesagt um ein kleines Dorf. Nach nur ca. 5 – 10 Gehminuten findet man sich hier inmitten von wunderschönen grünen Reisfeldern, die am Fuße von immergrünen Hügeln gelegen sind. Eine wirklich unglaublich schöne Gegend!

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Gleich am nächsten Morgen ging es zuerst zur Phong-Nha-Höhle. Die Höhle kann nur mit einem Boot erkundet werden. Am Eingang habe ich Nolan und Rebecca aus San Francisc, sowie Chuen aus Australien getroffen, mit denen ich dann zusammen ein Boot gechartert habe. Zur Höhle muss man sagen, dass man das nicht wirklich beschreiben kann. Die Dimensionen sind einfach so unglaublich, man kann das auch nicht wirklich in Bildern festhalten, wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat. Zunächst wird man zur Höhle gefahren, bei der dann der Motor abgeschaltet wird, und es per Paddel weitergeht. Man fühlt sich wirklich wie in einer anderen Welt und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Nach der Bootstour durch die Höhle kann dann ein Teil noch zu Fuß erkundet werden.
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Gleich im Anschluss ging es zur Tien-Son-Höhle. Um diese Höhle zu besichtigen, gab es aber zunächst mehr als 300 Stufen zu bewältigen – die Schweißtreiberei sollte aber durch eine weitere unglaublich schöne Höhle belohnt werden. Unterschied zur Phong-Nha-Höhle ist, dass diese nur zu Fuß erkundet werden kann. Die Höhle selbst hat mir sogar noch besser gefallen als die erste. Leider könnte ich im Inneren der Höhle nicht wirklich viele gute Bilder machen, da (wie passend es nur sein kann, genau vor dem Besuch von Höhlen) mein Stativ auf dem Weg nach Son Trach abhanden gekommen ist. Entweder es ist irgendwie herausgerutscht und ich hab es nicht bemerkt, oder jemand konnte es besser gebrauchen als ich… aber ein paar ganz nette Aufnahmen sind mir dann doch gelungen.
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Am nächsten Morgen ging es mit einem “Moto-Taxi” zur Paradieshöhle. Allein die Fahrt dort hin war so unglaublich, führte sie durch immergrünen Regenwald und hoch aufragende zerklüftete Karstgipfel. Man fühlte sich wie in einer vergessenen und verlassenen Welt. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Bei der Paradieshöhle handelt es sich um die größte Trockenhöhle der Welt, die erst seit 2011 öffentlich zugänglich ist, und sich über 31 km erstreckt. Die unglaublichen Eindrücke der Phong-Nha- und der Tien-Son-Höhle werden hier noch übertroffen – die Ausmaße sind einfach schier nicht zu glauben.
 
Nach zwei unglaublich tollen Tagen ging es dann mit dem Nachtbus nach Ninh Binh in den Norden. Normalerweise sind die Schlafbusse in Vietnam – mit Ausnahme der Größe – relativ gut und auch komfortabel. Hat man allerdings das Pech, erst spät zuzusteigen (besagter Bus kam von Hue und hat mich in Dong Hoi aufgegabelt, und war deshalb schon nahezu voll), kann es passieren, dass man nur noch einen Platz neben der Bordtoilette bekommt. In Kombination mit einer defekten Toilettentüre kann eine neunstündige Nachtbusfahrt dann zum echten Höllenritt werden… Die Beschreibung der Gerüche spar ich mir hier jetzt einfach mal. Da gibt´s doch lieber den Link zu meinen Bildern vom Nationalpark und zum Sprung-Album.
 
Viel Spaß!
 
Im Moment, während ich das hier tippe, sitze ich in Hanoi im Hotelzimmer, da mich eine Grippe ziemlich krass erwischt hat. Sprich, ich habe gerade etwas Zeit während ich mich hier auskuriere. Ich habe mir gedacht, es ist vielleicht ganz nett zu wissen, welche Distanzen ich auf meiner Reise zurücklege, und hab mal ein bisschen gerechnet, und nachgeprüft. Google maps macht´s möglich. Bei den Entfernungen die via Fähre zurückgelegt wurden, musste ich manchmal schätzen. Das Ganze ist nun die Zusammenfassung bis Hanoi – ich weiß, der Blog ist noch nicht soweit. Wird aber kommen! :)
  • Zurückgelegte Entfernung mit dem Zug: 400 km
  • Zurückgelegte Flugstrecken: 10.024 km
  • Zurückgelegte Entfernung mit Fähren: 600 km (Thailand: 400 km, Vietnam: 200 km)
  • Zurückgelegte Entfernung mit dem Bus: 4061 km (Thailand: 691 km, Kambodscha: 910 km, Vietnam: 2460 km)
Gesamt habe ich nun schon ca. 15.085 km zurückgelegt. Nicht eingeschlossen sind hier natürlich Ausflüge und kleinere Touren, das würde den Rahmen sprengen. Ich versuche, am Ende jedes besuchten Landes einhergehend mit dem Fazit ein Update zu machen.

Des Weiteren habe ich ein neues Feature hier im Blog hinzugefügt. Ihr könnte Euch ab sofort oben mit Eurer Email-Adresse eintragen und werdet per Email informiert, wenn ein neuer Beitrag veröffentlicht wird. Was man nicht alles herausfindet, wenn man mal ein bisschen Zeit hat und sich tatsächlich "langweilt". :)

Bis bald!

27. April 2014

Hue (15.04.2014 – 19.04.2014)

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Wie auch schon in Hoi An war das Timing in Hue auch nicht schlecht. Alle zwei Jahre findet hier ein internationales Festival statt, bei dem Künstler und Musiker aus aller Welt auftreten. Es stellte sich heraus, dass wir genau zum richtigen Zeitpunkt die Stadt Hue angesteuert haben. Zusammen mit dem Valentin und der Shanti wurde dann im Why Not Hotel für zusammen 19$ eingecheckt. Es handelte sich um eine super Unterkunft mit unglaublich freundlichem Personal. Valentins Anwesenheit war aber nur von kurzer Dauer, da er gleich am nächsten Tag weiter nach Hanoi gezogen ist.

IMG_2365Am nächsten Morgen ging es zu diversen Kaisergräbern. Unterwegs haben wir eine sehr nette Einheimische, deren Namen ich leider nicht mehr weiß, bzw. nie wirklich wusste, kennen gelernt. Nach unserem Besuch der Kaisergräber wurden wir auf einen Tee in ihr wirklich bescheidenes Heim eingeladen. Das Ganze war wirklich eine nette und schöne Erfahrung. Vor allem mal zu sehen, in welch armen Verhältnissen hier auf dem Land tatsächlich noch gelebt wird. Das “Haus” (eher Hütte) bestand aus einem Bett, einen Platz zum Kochen und einem Tisch mit vier Stühlen – wie im Bild zu sehen. Das war´s dann aber auch schon. Die besuchten Kaisergräber waren nicht allzu spektakulär. Wenn man Angkor Wat gesehen hat, dann wird man wohl von den meisten ähnlichen Dingen eher enttäuscht. Das musste ich in letzter Zeit häufiger feststellen.

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Gleiches gilt für die am nächsten Tag besuchte Zitadelle. War ganz nett anzuschauen, aber vom Hocker gehaut hat es uns irgendwie nicht.

Am Abend hat mich dann auch die Shanti Richtung Hanoi verlassen, um weiter in den Norden zu fahren. Es sollte aber nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir uns zufällig begegnen.

Am Abend hab ich mich zum bereits erwähnten Festival aufgemacht. Leider geht das Festival erst abends los und dauert nicht sehr lange. Aber einige Aufführungen konnte ich mir doch anschauen.

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Eher zufällig ging es am nächsten Abend nochmal in die Altstadt. Eigentlich wollte ich nur in unserem Stammlokal essen – welch ein Glück. Die Brücke über den Fluss war für Autos gesperrt und nur für Fußgänger zugänglich. So war die komplette Brücke mit brennenden Lichtern geschmückt.

Leider habe ich meine Kamera nicht dabei gehabt, deshalb gibt es eher zweitklassige Handyfotos.

Hier geht´s zu den Fotos. Die üblichen Sprungbilder gibt´s hier!

22. April 2014

I fell in love with “Hoi An” (11.04.2014 – 15.04.2014)

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Was gibt es über Hoi An viel zu schreiben? Die Antwort lautet: sehr viel!!! Dieses kleine Städtchen ist einfach unglaublich! Für mich war es der bislang schönste Ort in ganz Vietnam, ja vielleicht sogar in ganz Asien.

Genächtigt wurde im Hop Yen Hotel für 10 $/Nacht. Gute Lage, aber sonst nicht berauschend. Außer natürlich, dass hier unglaublich viele Backpacker hausen. Hier sind die Unterkünfte im Allgemeinen etwas teuer, also wohl auch kein schlechter Deal. Kaum angekommen, hat sich hier eine super tolle Truppe gebildet. Wir waren lauter “Allein-Traveller” aus der ganzen Welt. Deutschland, Schweiz, Spanien, Holland, Frankreich, Kanada, Chile… Alle Nationen vertreten. Ich spar mir hier jetzt, alle namentlich zu nennen, einige Namen werden folgen. Auf jeden Fall hat es mir hier von Anfang an richtig gut gefallen!

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Früh morgens am 11.04.2014 mit dem Nachtbus/Bananentransporter angekommen, ging es gleich in die Stadt. Man kann hier zwar einiges machen, muss aber nicht. So kann man hier wirklich Tage damit verbringen, einfach von Cafe zu Cafe zu gehen, Kaffee zu trinken und einfach die Ruhe und Schönheit dieser Stadt zu genießen! Genau das war es, was am ersten Tag gemacht wurde. Ok, als Ausrede sollte die Tatsache der 13-stündigen Ganzkörper-Origami während der Nachtbusfahrt, und der damit verbundenen Strapazen der Anreise zählen.

Am zweiten Tag wurde dann erst mal so richtig ausgeschlafen, ehe ich mit Kath aus Kanada und Liz aus Holland auf den Drahtesel gestiegen bin, und der nahegelegene Strand aufgesucht wurde. Der Strand ist nichts besonderes, aber für eine kurze Erfrischung bestens geeignet – hier in Hoi An habe ich das erste Mal in Asien überhaupt erfrischendes Wasser erlebt!

Die restliche Zeit hier in Hoi An hab ich einfach nur genossen. Einfach ein paar Tage lang nichts tun, durch die Stadt schlendern und von Cafe zu Cafe gehen. Hier lässt es sich wirklich leben!

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So war Hoi An wohl auch der allerbeste Ort, meinen Geburtstag zu feiern! Ja, auch auf Reisen wird man nicht jünger! Wenn wir schon von gutem Timing reden. Ich zitiere mal den Lonely Planet: “Besonders schön ist es in Hoi An immer am 14. des Monats nach dem Mondkalender, denn dann feiert die Stadt ein Vollmondfest”. Volltreffer! Denn der 14. April ist natürlich ein gaaaaanz besonders schöner Tag! Wie bestellt verwandelte sich die Stadt in ein leuchtendes Meer von Laternen. Zugegeben ist es hier jeden Abend ähnlich, aber zum Mondfest werden noch mehrere Laternen angezündet, und auch auf dem Fluss schwimmen gelassen. Alles in allem ein super Geburtstag! IMG_2289

In der Backpacker-Bar wurde dann hinein gefeiert. Und es gab auch mal wieder eine Shisha, die dazu noch richtig gut war! Selbst die Claudia aus der Schweiz, dich ich bereits in Sihanoukville im Süden von Kambodscha kennengelernt habe, war mit dabei. Ausklingen lassen haben wir die Nacht im Why Not?, auch eine ganz nette Bar, die bis in die Morgenstunden geöffnet hat, was wir auch ziemlich ausgekostet haben.

 

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Wie es sich für einen richtigen Geburtstag gehört, wurde nicht nur hinein, sondern auch heraus gefeiert! Dabei hat es uns in die Infinity-Bar verschlagen. Leider wurde unsere Truppe etwas kleiner, sodass wir nur noch zu fünft unterwegs waren, was aber nicht heißen mag, dass weniger gefeiert wurde! Am Start war die Shanti aus dem schönen Schwabenländle, die Claudia aus der Schweiz, der Samuel aus Kanada und der Valentin aus Frankreich. In der Infinity-Bar gab es sogar einen Shisha umsonst (für Gruppen ab drei Personen), welch ein Jammer, dass wir das erst so spät entdeckt haben! Außerdem gab es eine Happy-Hour all night long, in der man zwei Cocktails für einen bekam. Ab dem achten White Russian hab ich dann aufgehört zu zählen. Noch Fragen? Zum grandiosen Abschluss ging es dann noch zur Unterkunft einiger verrückter Engländer, die wir schon am Tag zuvor kennengelernt haben. Als es dann schließlich ins Bett ging, hat die Sonne schon etwas herausgeschaut, was eigentlich alles Weitere von selbst erklärt.

Bilder gibt´s hier zu sehen. Und wie immer auch im Sprung-Format.

20. April 2014

Nha Trang (08.04.2014 – 10.04.2014)

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Nach Mui Ne sollte es in die – vom Lonely Planet angepriesene Partyhauptstadt Nha Trang gehen. Am Abend angekommen, wurde im Song Linh Hotel für 9$ die Nacht mit Klima genächtigt. Da die Zimmer aber nicht der Hit waren, ging es am nächsten Morgen gleich nebenan ins Sunny Sea Hotel, wo die Zimmer weitaus schöner, größer und sauberer waren, und das bei gleichem Preis. Wie schon Mui Ne ist auch Nha Trang ganz fest in russischer Hand. Deshalb war es auch hier nicht gerade einfach, neue Leute kennenzulernen. In einer ganz netten Bar mit Livemusik hab ich aber jeden Abend jemanden zum quatschen gefunden. Die Bar, deren Name ich leider vergessen habe, war aber echt toll und wieder einmal wurde mir in musikalischer Hinsicht jeder Wunsch erfüllt!

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Tagsüber habe ich mich alleine aufgemacht, um zunächst zu einer nahegelegenen Kathedrale zu laufen, die aber eher unspektakulär und zudem auch noch geschlossen war. Im Anschluss habe ich mich auf den Weg zum großen weißen Buddha gemacht. Zu guter Letzt ging es zu den Po-Nagar-Cham-Türmen, welche ein klein wenig an Angkor Wat in Miniaturform erinnerten. Wieder einmal wurde alles zu Fuß zurückgelegt, und deshalb war ich am Abend auch dementsprechend platt! Natürlich ging es dennoch wieder in die namenlose Live-Bar, um den Abend ausklingen zu lassen.

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Der nächste Tag wurde am Strand von Nha Trang verbracht, welcher überraschenderweise (es handelt sich immerhin um einen Stadtstrand) wirklich schön war. Auch das Wasser war sauber und klar. Abends sollte es mit dem Nachtbus weiter nach Hoi An, was relativ zentral in der Mitte von Vietnam liegt, gehen. Der Durchschnitt-Asiate scheint wohl etwa mindestens 20cm kleiner zu sein als ich es bin, so musste ich mich während der Busfahrt in meinem neuen Hobby, dem Ganzkörper-Origami üben. Besagter Schlafbus wurde dann kurzerhand zum Bananentransporter umfunktioniert. Seltsamerweise war der Platz im neu entdeckten Bananentransporter etwas begrenzt, und die Gepäckstücke der Mitreisenden füllten bereits den kompletten Laderaum aus. So mussten die Gepäckstücke weichen und wurden im Fahrgastraum deponiert. Um keinen Platz zu verschwenden, fanden einige Gepäckstücke ihr Bett für die Nacht sogar in der Bordtoilette! :) Genau solche Erfahrungen und Geschichten machen meiner Meinung nach das Reisen aus und mich hat es amüsiert – auch wenn uns die Aktion zwei bis drei Stunden gekostet hat. So manch anderer Gast war weniger erfreut, naja es war ja zum Glück nicht mein Rucksack, der auf dem Klo sitzen musste! :)

Mein Fazit zu Nha Trang lautet: wie auch Mui Ne nicht wirklich eine Reise wert, und man kann es getrost auslassen.

Ein paar Fotos wurden natürlich dennoch geschossen, und auch in Nha Trang konnte ich das Springen natürlich nicht bleiben lassen!

18. April 2014

Mui Ne (05.04.2014 – 08.04.2014)

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Die Eva hat mich dann leider verlassen, weil sie bereits früher in Richtung Norden gehen wollte. Ich wollte dagegen nach Mui Ne, um endlich mal ein bisschen zu Kiten. Die erste Nacht hab ich im 1 & 10 Hotel für 10$ die Nacht verbracht. Zimmer waren sauber und in Ordnung. Ich bin aber am nächsten Tag in ein billigeres Hotel namens Hoang Vu Guesthouse für nur 5$ die Nacht gezogen. Dieses Hotel ist absolut zu empfehlen – ich hatte hier die bislang wohl saubersten Zimmer – dazu geräumig und schön.

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Was gibt es über Mui Ne viel zu berichten. Eigentlich nicht wirklich viel. Zunächst ging es zu einem Tagesausflug zu den Fairy Springs und zu den dort berühmten Sanddünen. Unterm Strich ein ganz netter Ausflug und ganz okay. Besonders die Fairy Springs, die einem Canyon etwas ähnlich schauen, waren schon ganz nett anzusehen! Die Dünen waren auch nicht schlecht, aber weniger spektakulär. Leider werden hier Quads vermietet, wovon auch viele Besucher Gebrauch machen. Wie man sich vorstellen kann, herrschte dadurch ein ziemlicher Lärm, was schon etwas störend war. 

Am nächsten Tag wollte ich eigentlich Kitesurfen gehen. Leider aber hat der Wind nachgelassen, und auch die Vorhersage für die nächsten Tage war nicht gut. Irgendwie soll es mit Kiten bisher nicht so ganz klappen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden… Da mir die Unterkunft aber ganz gut gefiel und diese zudem noch sehr günstig war, bin ich dann doch noch eine weitere Nacht geblieben. Die zwei Tage habe ich dann mit Schlendern und essen verbracht. Das Essen in Mui Ne war nämlich nicht schlecht.

Leider muss man sagen, dass in Mui Ne wenige Backpacker unterwegs sind und man sehr schwer Leute kennenlernt. Mui Ne ist fest in russischer Hand – ja selbst Beschilderungen und Speisekarten sind hier auf russisch übersetzt, was einem am Anfang schon etwas seltsam vorkommt. Ich war bisher keinen Tag wirklich alleine, so war es auch nicht schlimm, mal ein bisschen Zeit für sich zu haben.

Unterm Strich kann man sagen, dass an Mui Ne durchaus auslassen kann. Die Dünen und die Fairy Springs sind ganz ok, aber mehr auch nicht. Wäre der Wind anders gewesen und hätte ich Kiten können, wäre der Besuch in Mui Ne wahrscheinlich anders gelaufen.

Bilder gibt´s natürlich trotzdem. Und ja, wer hätte es gedacht, auch mein Jump around the world – Album wurde erweitert.

Viel Spaß!

15. April 2014

Ho-Chi-Minh-City (Saigon) (02.04.2014 – 05.04.2014)

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Am 02.04.2014 sollte es dann in nach Ho-Chi-Minh-City, auch als Saigon bekannt gehen. Was hat man für ein Bild vor Augen, wenn man an eine große vietnamesische Stadt mit über 7 Millionen Einwohnern denkt? Verkehrschaos, Lärm, Stress und Smog. Auf der einen Seite hat Ho-Chi-Minh natürlich all dies zu bieten, auf der anderen Seite kann man es hier aber dennoch ein paar Tage aushalten. Genächtigt wurde für 10$/Nacht im Toc Hung Hotel, was in Anbetracht der im Zimmer vorhandenen Klimaanlage schon ein recht guter Deal für Ho-Chi-Minh ist. Eigentlich brauch ich ja keine Klimaanlage, aber um ehrlich zu sein ist das schon ab und zu ganz angenehm, denn hier ist es im Moment schon ziemlich heiß – gerade in einer großen Stadt. Zum Thema Verkehrschaos gibt das folgende Video einen kleinen Einblick.

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Um keine Zeit zu verschwenden, ging es dann direkt ins Kriegsrestemuseum, welches an den Vietnamkrieg erinnert. Das Museum besteht zum Großteil aus Bildern und dazugehörigen Beschreibungen. Alles ist sehr propagandistisch angehaucht, gibt einem aber doch ganz gute und ergreifende Eindrücke. Manche Bilder sind schon ziemlich heftig, und zeigen in aller Deutlichkeit die Grausamkeiten dieses Krieges. Gleich am nächsten Morgen ging es dann zu Fuß nach China Town. Hier haben wir alle möglichen dort befindlichen Pagoden angeschaut, ehe es zum Markt ging, wo es gutes und günstiges Essen gab. Mit Pagoden verhält es sich ähnlich wie mit thailändischen Tempeln. Ganz nett anzusehen, aber wenn man drei oder vier gesehen hat, dann reicht es auch wieder.

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Wie klein ist die Welt??? Manchmal glaubt man es selbst nicht. Dass man sich im Laufe einer Reise zwei Mal an unterschiedlichen Orten sieht, ist ja keine Seltenheit, und kommt schon ab und zu vor. Aber drei Mal? Eher unwahrscheinlich. Dennoch kommt es wohl vor… So sind mir die Sandra und der Jimmy aus Würzburg nun schon zum dritten Mal begegnet. Kennengelernt haben wir uns am Otres Beach in Sihanoukville im Süden Kambodschas. Das zweite zufällige Treffen fand dann auf der Straße auf der Insel Phu Quoc statt. Auf der Suche nach Frühstück gab es dann ein drittes zufälliges Treffen in Ho-Chi-Minh-City! So eine Geschichte ist dann doch eine Erwähnung hier im Blog wert! Für den Abend haben wir uns dann ein viertes Mal (dieses Mal war es abgemacht, das will ich nicht leugnen) auf ein Abschiedsbierchen getroffen, da die beiden am Tag vor ihrer Heimreise standen. IMG_1741

Am nächsten Morgen ging es dann nach Cu Chi, um die berühmten Tunnel der Vietkong zu besichtigen. Zunächst gab es einen propagandafreien Dokumentarfilm (Achtung: Ironie) zu sehen, ehe dann das Gelände selbst erkundet wurde. Wer will, kann hier gegen Geld mit scharfen Waffen schießen. Von der einfachen Pistole bis zur AK 47 ist hier alles dabei. Die Besichtigung des Geländes lief daher unter ständigem Dröhnen von Maschinengewehrfeuer ab, was einem schon ein seltsames Gefühl gibt, wenn man bedenkt, dass genau in dem Gelände in dem man sich gerade befindet, 40 Jahre zuvor ein grausamer Kampf stattgefunden hatte. Im Anschluss konnte man dann einige der Tunnel selbst erkunden. Es ist kaum zu glauben, dass die Soldaten hier monatelang mehrere Meter unter der Erde ausharren mussten. Durch den Tunnel zu kriechen war wirklich ein komisches und beklemmendes Gefühl, und vor allem das Atmen fiel einem echt schwer. Ich war jedenfalls froh, nach ca. 30 Metern kriechen wieder draußen zu sein. Das Bild entstand übrigens noch im größten der Tunnel, von denen es 3 Level gibt. Den letzten, kleinsten habe ich mir dann nicht mehr von innen angeschaut – mir hat es gereicht! Jedenfalls bekommt man einen kleinen Einblick, was die Soldaten, die hier kämpften durchmachen mussten.

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Nach dem Ausflug nach Cu Chi ging es dann in Ho-Chi-Minh erneut zu Fuß zur Pagode des Jadekaisers. Das war die wohl schönste Pagode, die wir in der Stadt gesehen haben.

Im Anschluss gab es Abendessen (ja, leider muss ich mich schuldig bekennen) in einer vietnamesischen Fast-Food Kette. Man muss aber sagen, dass es sich hier wohl eher um Slow-Food handelt, aber dennoch tut so ein Burger nach Wochen mit Reis und Nudeln schon mal gut.

Am Abend wurde dann nicht mehr viel gemacht, da wir völlig platt und gerädert waren und es gleich früh morgens bereits weitegehen sollte.

Hier geht´s zum Album von Ho-Chi-Minh-City. Und hier mal wieder zum aktualisierten Jump around the world – Album.

Viel Spaß!

12. April 2014

Mekong-Delta: Ben Tre (31.03.2014 – 02.04.2014)

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Wir ham´ noch lange nicht, noch lange nicht genug…vom Mekong-Delta. Der nächste Stopp war dann das kleine und verschlafene Städtchen Ben Tre. Untergekommen sind wir im Viet Hoa Hotel, wo wir das bisher mit Abstand günstigste Zimmer überhaupt gefunden haben, und umgerechnet für unglaubliche 3,30$ übernachten konnten. Die Preisangaben verstehen sich immer für ein Zimmer, heißt unterm Strich konnte ich für 1,20€ übernachten. Viel erwarten braucht man nicht, deshalb sind wir am nächsten Morgen dann auch ins fast nebenan gelegene Huong Hotel gezogen, wo wir für ebenfalls günstige 5 $ übernachten konnten.

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Der erste Eindruck von Ben Tre hat uns eher nicht so gefallen, nach ein paar Stunden durch die Stadt laufen stellte es sich aber heraus, dass das ein wirklich nettes Städtchen ist. Es handelt sich wirklich um ein richtig kleines verschlafenes Nest. Das tolle hier war, dass wir wirklich die einzigen Touristen weit und breit waren. So wurden wir nahezu von allen – speziell Kindern – herzlich mit einem Lächeln und einem “Hellooouuu” begrüßt. Unsere Unterkunft schien wirklich in einer touristisch absolut nicht erschlossenen Gegend zu sein, was beim Essen gehen dann nicht ganz so leicht war. Dennoch war sie super schön an einem kleinen Park mit Springbrunnen gelegen. Unterm Strich ein absoluter Glückstreffer, dass wir hier gelandet sind.

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Aber nun zurück zum Thema Essen: hier gab es nicht überall Straßenrestaurants, wie man es eigentlich von Asien gewöhnt ist. Nach einer etwas längeren Suche wurden wir dann aber doch fündig, und es gab gegrillten Octopus und gegrilltes Fleisch, was unglaublich gut, und schon fast unverschämt günstig war. Von einer Gruppe Einheimischen, die zuvor wohl noch nie einen Tourist gesehen haben, wurde ich dann noch zu ein paar Stamperl einer undefinierbaren auf Reis basierenden Spirituose eingeladen – geschmeckt hat´s jedenfalls, und blind bin ich auch nicht geworden!

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Den Rest des Abends haben wir dann ganz gemütlich in der Nähe des Parks verbracht. Zu unserem Glück haben wir dann nicht weit entfernt noch eine kleine Bäckerei entdeckt, in der es eine unglaubliche Auswahl an süßen Teilchen gegeben hat. Im Laufe unserer Zeit in Ben Tre wurden wir hier dann noch Stammkunden! :)

Am Morgen des nächsten Tages ging es dann erneut zu einer Mekong-Delta Tour auf dem Tien River. Mit dabei war ein Ausflug zur Coconut-Candy-Factory, wo alles erdenkliche aus Kokosnuss hergestellt wurde.

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Danach haben wir dann noch die Bekanntschaft mit eine netten Python gemacht, die uns sogar umarmen durfte! Daraufhin gab es noch eine weitere Tour mit einem kleinen Ruderboot durch einen schmalen Kanal – hier konnten wir wirklich tolle Landschaften beobachten. Eigentlich war die Tour auf Vormittag und Nachmittag aufgeteilt, und je ein Programm vorhanden. Seltsamerweise fand der Nachmittag-Teil nicht statt, was uns schon etwas ärgerte, da wir ja dafür auch bezahlt hatten. Leider hat auch eine Beschwerde im Booking-Center danach nichts gebracht. Unterm Strich war der Ausflug ganz nett, aber in Anbetracht der Unvollständigkeit viel zu teuer.

Den restlichen Tag haben wir dann nochmal mit Schlendern durch Ben Tre, sowie zwei oder drei Besuchen der Bäckerei verbracht.

Das Fazit zu Ben Tre: echt toll!!! Kaum touristisch, unverschämt billig (nicht nur Unterkünfte, sondern auch Essen und vor allem die süßen Teilchen und der Kaffee), ruhig und wirklich schön! Es ist definitiv eine Reise wert!

Bilder zu Ben Tre gibt´s hier! Natürlich wurde auch hier wieder mal gesprungen! Viel Spaß!

9. April 2014

Mekong-Delta: Can Tho (29.03.2014 – 31.03.2014)

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Nach Phu Quoc sollte es weiter ins Mekong-Delta nach Can Tho gehen. Auf dem Weg nach dort hin haben wir dann den Khalid aus Darmstadt sowie die Penille und Clara aus Dänemark kennengelernt. Khalid hat sich  uns dann gleich angeschlossen, sodass wir wieder mal recht günstig übernachten konnten. Die Unterkunft war das 31 Hotel (12$/Nacht mit Klimaanlage) mit guter Lage und sauberen Zimmern. Da wir erneut eine zehnstündige Reise hinter uns hatten, wurde dann nicht mehr viel gemacht. Die Eva erwies sich beim Abendessen aber als äußerst experimentierfreudig, und hat tatsächlich gegrillte Ratte gegessen, von der ich natürlich auch probieren durfte! :) Ich muss sagen, dass es wirklich nicht schlecht geschmeckt hat – und wenn man  es nicht weiß, dann könnte es durchaus auch als Hühnchen oder dergleichen durchgehen. Die Ratten, die hier gegessen werden, stammen im Übrigen von den Reisfeldern. Sie ernähren sich daher auch nur von Reis und haben dadurch ein gutes Fleisch. So wurde es uns zumindest mitgeteilt. Das verzehrte Exemplar ist hier im Bild zu sehen!

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Am nächsten Morgen ging es dann um 5:30 Uhr morgens zu einer Bootsfahrt zum Mekong-Delta. Gemeinsam haben wir ein Boot gechartert und konnten uns somit die Kosten teilen. Bei Sonnenaufgang ging es dann auf dem Mekong los zum Floating Market. Hier wird alles Mögliche auf Schiffen gehandelt – ja sogar schwimmende Tankstellen gibt es hier. Dann ging es weiter zu einer Stelle, an der traditionell Reisnudeln hergestellt wurden, und das noch alles per Hand ohne viele Maschinen. Anschließend gab es eine relativ lange Bootsfahrt durch größere und kleinere Kanäle und Seitenflüsse des Mekong. Die Landschaft hier ist wirklich wunderschön , vor allem weil alles extrem grün und saftig erscheint. Bei einem kleinen Zwischenstopp in einem Fruchtgarten gab´s Mango, Ananas, Pfeffer und weitere Früchte direkt am Baum zu sehen.

Viel mehr als das Mekong-Delta zu erkunden, gibt´s in Can Tho auch nicht zu machen. So sollte es bereits am nächsten Morgen weiter nach Ben Tre, was ebenfalls im Mekong-Delta liegt, gehen.

Bilder gibt´s hier zu sehen.

Viel Spaß!

7. April 2014

Phu-Quoc-Insel (27.03.2014 – 29.03.2014)

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Am 27.03.2014 wurde dann das schöne Kambodscha schon wieder verlassen, und es sollte nach Vietnam weiter gehen. Hier war die erste Anlaufstation die komplett im Südwesten gelegene Insel Phu Quoc. Der Grenzübertritt von Kambodscha nach Vietnam verlief problemlos. Mit dem Minivan ging es zur Grenze, wo dann die Grenzformalitäten abgewickelt wurden, bevor es dann zu Fuß über die Grenze ging. Via Ha Tien ging es dann mit der Fähre nach Phu Quoc. Bereits im Bus haben wir Carlos aus Spanien kennengelernt, was sich wirklich als Glückstreffer herausstellt. Carlos hat bereits seit ca. 6 Monaten auf Phu Quoc in einem spanischen Restaurant gearbeitet, und hat uns mit guten Tipps nur so überschüttet! So konnten wir für schlappe 15 $ in einem super Bungalow, nur ca. 50 Meter vom Meer entfernt übernachten, der normalerweise 35 $ pro Nacht kostet. Wieder mal waren wir am schönsten Strand, der wieder mal als Long Beach bezeichnet wurde. Dieses Mal war er aber wirklich “long”! Den Rest des ersten Tages haben wir dann am Strand verbracht und sind dann relativ früh ins Bett gegangen, da wir von der doch langen und anstrengenden Reise ziemlich gerädert waren!

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Am nächsten Morgen ging es gleich in der Früh zum Markt, wo wir zufällig Carlos wieder getroffen haben. Er hat uns dann gleich gezeigt, wo man super günstig richtig tolle Frühlingsrollen und super Kaffee bekommen kann. In Vietnam wird der Kaffee etwas anders getrunken, als wir von zu Hause gewöhnt sind. Es handelt sich um richtig guten und starken Kaffee, der kalt mit viel Eis serviert wird. Dazu ist unten immer etwas Zucker. Ich trinke meinen Kaffee normalerweise nicht mit Zucker, sondern nur mit Milch. Um es aber wie die Einheimischen zu machen, wird er seither auch schwarz mit Zucker und Eis getrunken – ein Genuss!!! Nach fast zwei Monaten Instant-Kaffee in Thailand und Kambodscha wirklich eine Wohltat. Zum Kaffee gibt´s dann immer gratis ein Kännchen schwarzen oder grünen Tee, welcher auch unglaublich gut schmeckt! Nach einem ausgiebigen Frühstück auf dem Markt ging es dann in der Stadt noch in einen kleinen Tempel, wo alles Mögliche, von Christuns, über Buddha und diverse asiatische Gottheiten verehrt wurden. Danach ging es dann zurück zum Bungalow und für den Rest des Tages an den Strand.

20140328_200401 Am Abend sind wir dann zusammen mit Carlos ins 343-Restaurant, ein Restaurant in dem nur Einheimische essen und es auch keine englische Karte gibt. Dank Carlos konnten wir aber dennoch bestellen und es gab das bislang beste Essen was ich in Asien je hatte. Es handelte sich um gebratene bzw. eher frittierte (auf jeden Fall waren sie knusprig) Nudeln mit Gemüse und Meeresfrüchten. Dazu gab es noch zwei Teller mit Muscheln, die auch unglaublich geschmeckt haben. Wir haben Carlos dann für die ganze guten Tipps eingeladen, und man glaubt es kaum, für ein riesen Teller Nudeln, zwei riesige Teller Muscheln und ca. 10 Bier haben wir am Ende nur schlappe 12 $ bezahlt! Echt unglaublich!IMG_1156

Carlos hat uns dann noch auf seinem Roller zurück zur Unterkunft gebracht – zu dritt ist das dann schon recht kuschelig!  Das war´s dann auch schon wieder mit Phu Quoc. Dank Carlos hatten wir auch in der mit Abstand teuersten Gegend von Vietnam Glück, und konnten hier zwei günstige und schöne Tage verbringen!

Hier gibts´s die Bilder zu Phu Quoc. Ebenso hat natürlich mein Jump around the world – Album auch wieder Zuwachs bekommen!

Da ich hier mal richtig schnelles Internet habe, konnte ich endlich mal das ein oder andere Video hochladen. Ist zwar schon etwas her, aber ich wollte Euch das nicht vorenthalten. Das Video ist im Ang Thong Marine Park auf der Insel Koh Wua Talap in Thailand entstanden, und ist wirklich witzig geworden! Hier geht´s zum Video!

Viel Spaß beim Anschauen!