20. April 2014

Nha Trang (08.04.2014 – 10.04.2014)

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Nach Mui Ne sollte es in die – vom Lonely Planet angepriesene Partyhauptstadt Nha Trang gehen. Am Abend angekommen, wurde im Song Linh Hotel für 9$ die Nacht mit Klima genächtigt. Da die Zimmer aber nicht der Hit waren, ging es am nächsten Morgen gleich nebenan ins Sunny Sea Hotel, wo die Zimmer weitaus schöner, größer und sauberer waren, und das bei gleichem Preis. Wie schon Mui Ne ist auch Nha Trang ganz fest in russischer Hand. Deshalb war es auch hier nicht gerade einfach, neue Leute kennenzulernen. In einer ganz netten Bar mit Livemusik hab ich aber jeden Abend jemanden zum quatschen gefunden. Die Bar, deren Name ich leider vergessen habe, war aber echt toll und wieder einmal wurde mir in musikalischer Hinsicht jeder Wunsch erfüllt!

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Tagsüber habe ich mich alleine aufgemacht, um zunächst zu einer nahegelegenen Kathedrale zu laufen, die aber eher unspektakulär und zudem auch noch geschlossen war. Im Anschluss habe ich mich auf den Weg zum großen weißen Buddha gemacht. Zu guter Letzt ging es zu den Po-Nagar-Cham-Türmen, welche ein klein wenig an Angkor Wat in Miniaturform erinnerten. Wieder einmal wurde alles zu Fuß zurückgelegt, und deshalb war ich am Abend auch dementsprechend platt! Natürlich ging es dennoch wieder in die namenlose Live-Bar, um den Abend ausklingen zu lassen.

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Der nächste Tag wurde am Strand von Nha Trang verbracht, welcher überraschenderweise (es handelt sich immerhin um einen Stadtstrand) wirklich schön war. Auch das Wasser war sauber und klar. Abends sollte es mit dem Nachtbus weiter nach Hoi An, was relativ zentral in der Mitte von Vietnam liegt, gehen. Der Durchschnitt-Asiate scheint wohl etwa mindestens 20cm kleiner zu sein als ich es bin, so musste ich mich während der Busfahrt in meinem neuen Hobby, dem Ganzkörper-Origami üben. Besagter Schlafbus wurde dann kurzerhand zum Bananentransporter umfunktioniert. Seltsamerweise war der Platz im neu entdeckten Bananentransporter etwas begrenzt, und die Gepäckstücke der Mitreisenden füllten bereits den kompletten Laderaum aus. So mussten die Gepäckstücke weichen und wurden im Fahrgastraum deponiert. Um keinen Platz zu verschwenden, fanden einige Gepäckstücke ihr Bett für die Nacht sogar in der Bordtoilette! :) Genau solche Erfahrungen und Geschichten machen meiner Meinung nach das Reisen aus und mich hat es amüsiert – auch wenn uns die Aktion zwei bis drei Stunden gekostet hat. So manch anderer Gast war weniger erfreut, naja es war ja zum Glück nicht mein Rucksack, der auf dem Klo sitzen musste! :)

Mein Fazit zu Nha Trang lautet: wie auch Mui Ne nicht wirklich eine Reise wert, und man kann es getrost auslassen.

Ein paar Fotos wurden natürlich dennoch geschossen, und auch in Nha Trang konnte ich das Springen natürlich nicht bleiben lassen!

18. April 2014

Mui Ne (05.04.2014 – 08.04.2014)

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Die Eva hat mich dann leider verlassen, weil sie bereits früher in Richtung Norden gehen wollte. Ich wollte dagegen nach Mui Ne, um endlich mal ein bisschen zu Kiten. Die erste Nacht hab ich im 1 & 10 Hotel für 10$ die Nacht verbracht. Zimmer waren sauber und in Ordnung. Ich bin aber am nächsten Tag in ein billigeres Hotel namens Hoang Vu Guesthouse für nur 5$ die Nacht gezogen. Dieses Hotel ist absolut zu empfehlen – ich hatte hier die bislang wohl saubersten Zimmer – dazu geräumig und schön.

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Was gibt es über Mui Ne viel zu berichten. Eigentlich nicht wirklich viel. Zunächst ging es zu einem Tagesausflug zu den Fairy Springs und zu den dort berühmten Sanddünen. Unterm Strich ein ganz netter Ausflug und ganz okay. Besonders die Fairy Springs, die einem Canyon etwas ähnlich schauen, waren schon ganz nett anzusehen! Die Dünen waren auch nicht schlecht, aber weniger spektakulär. Leider werden hier Quads vermietet, wovon auch viele Besucher Gebrauch machen. Wie man sich vorstellen kann, herrschte dadurch ein ziemlicher Lärm, was schon etwas störend war. 

Am nächsten Tag wollte ich eigentlich Kitesurfen gehen. Leider aber hat der Wind nachgelassen, und auch die Vorhersage für die nächsten Tage war nicht gut. Irgendwie soll es mit Kiten bisher nicht so ganz klappen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden… Da mir die Unterkunft aber ganz gut gefiel und diese zudem noch sehr günstig war, bin ich dann doch noch eine weitere Nacht geblieben. Die zwei Tage habe ich dann mit Schlendern und essen verbracht. Das Essen in Mui Ne war nämlich nicht schlecht.

Leider muss man sagen, dass in Mui Ne wenige Backpacker unterwegs sind und man sehr schwer Leute kennenlernt. Mui Ne ist fest in russischer Hand – ja selbst Beschilderungen und Speisekarten sind hier auf russisch übersetzt, was einem am Anfang schon etwas seltsam vorkommt. Ich war bisher keinen Tag wirklich alleine, so war es auch nicht schlimm, mal ein bisschen Zeit für sich zu haben.

Unterm Strich kann man sagen, dass an Mui Ne durchaus auslassen kann. Die Dünen und die Fairy Springs sind ganz ok, aber mehr auch nicht. Wäre der Wind anders gewesen und hätte ich Kiten können, wäre der Besuch in Mui Ne wahrscheinlich anders gelaufen.

Bilder gibt´s natürlich trotzdem. Und ja, wer hätte es gedacht, auch mein Jump around the world – Album wurde erweitert.

Viel Spaß!

15. April 2014

Ho-Chi-Minh-City (Saigon) (02.04.2014 – 05.04.2014)

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Am 02.04.2014 sollte es dann in nach Ho-Chi-Minh-City, auch als Saigon bekannt gehen. Was hat man für ein Bild vor Augen, wenn man an eine große vietnamesische Stadt mit über 7 Millionen Einwohnern denkt? Verkehrschaos, Lärm, Stress und Smog. Auf der einen Seite hat Ho-Chi-Minh natürlich all dies zu bieten, auf der anderen Seite kann man es hier aber dennoch ein paar Tage aushalten. Genächtigt wurde für 10$/Nacht im Toc Hung Hotel, was in Anbetracht der im Zimmer vorhandenen Klimaanlage schon ein recht guter Deal für Ho-Chi-Minh ist. Eigentlich brauch ich ja keine Klimaanlage, aber um ehrlich zu sein ist das schon ab und zu ganz angenehm, denn hier ist es im Moment schon ziemlich heiß – gerade in einer großen Stadt. Zum Thema Verkehrschaos gibt das folgende Video einen kleinen Einblick.

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Um keine Zeit zu verschwenden, ging es dann direkt ins Kriegsrestemuseum, welches an den Vietnamkrieg erinnert. Das Museum besteht zum Großteil aus Bildern und dazugehörigen Beschreibungen. Alles ist sehr propagandistisch angehaucht, gibt einem aber doch ganz gute und ergreifende Eindrücke. Manche Bilder sind schon ziemlich heftig, und zeigen in aller Deutlichkeit die Grausamkeiten dieses Krieges. Gleich am nächsten Morgen ging es dann zu Fuß nach China Town. Hier haben wir alle möglichen dort befindlichen Pagoden angeschaut, ehe es zum Markt ging, wo es gutes und günstiges Essen gab. Mit Pagoden verhält es sich ähnlich wie mit thailändischen Tempeln. Ganz nett anzusehen, aber wenn man drei oder vier gesehen hat, dann reicht es auch wieder.

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Wie klein ist die Welt??? Manchmal glaubt man es selbst nicht. Dass man sich im Laufe einer Reise zwei Mal an unterschiedlichen Orten sieht, ist ja keine Seltenheit, und kommt schon ab und zu vor. Aber drei Mal? Eher unwahrscheinlich. Dennoch kommt es wohl vor… So sind mir die Sandra und der Jimmy aus Würzburg nun schon zum dritten Mal begegnet. Kennengelernt haben wir uns am Otres Beach in Sihanoukville im Süden Kambodschas. Das zweite zufällige Treffen fand dann auf der Straße auf der Insel Phu Quoc statt. Auf der Suche nach Frühstück gab es dann ein drittes zufälliges Treffen in Ho-Chi-Minh-City! So eine Geschichte ist dann doch eine Erwähnung hier im Blog wert! Für den Abend haben wir uns dann ein viertes Mal (dieses Mal war es abgemacht, das will ich nicht leugnen) auf ein Abschiedsbierchen getroffen, da die beiden am Tag vor ihrer Heimreise standen. IMG_1741

Am nächsten Morgen ging es dann nach Cu Chi, um die berühmten Tunnel der Vietkong zu besichtigen. Zunächst gab es einen propagandafreien Dokumentarfilm (Achtung: Ironie) zu sehen, ehe dann das Gelände selbst erkundet wurde. Wer will, kann hier gegen Geld mit scharfen Waffen schießen. Von der einfachen Pistole bis zur AK 47 ist hier alles dabei. Die Besichtigung des Geländes lief daher unter ständigem Dröhnen von Maschinengewehrfeuer ab, was einem schon ein seltsames Gefühl gibt, wenn man bedenkt, dass genau in dem Gelände in dem man sich gerade befindet, 40 Jahre zuvor ein grausamer Kampf stattgefunden hatte. Im Anschluss konnte man dann einige der Tunnel selbst erkunden. Es ist kaum zu glauben, dass die Soldaten hier monatelang mehrere Meter unter der Erde ausharren mussten. Durch den Tunnel zu kriechen war wirklich ein komisches und beklemmendes Gefühl, und vor allem das Atmen fiel einem echt schwer. Ich war jedenfalls froh, nach ca. 30 Metern kriechen wieder draußen zu sein. Das Bild entstand übrigens noch im größten der Tunnel, von denen es 3 Level gibt. Den letzten, kleinsten habe ich mir dann nicht mehr von innen angeschaut – mir hat es gereicht! Jedenfalls bekommt man einen kleinen Einblick, was die Soldaten, die hier kämpften durchmachen mussten.

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Nach dem Ausflug nach Cu Chi ging es dann in Ho-Chi-Minh erneut zu Fuß zur Pagode des Jadekaisers. Das war die wohl schönste Pagode, die wir in der Stadt gesehen haben.

Im Anschluss gab es Abendessen (ja, leider muss ich mich schuldig bekennen) in einer vietnamesischen Fast-Food Kette. Man muss aber sagen, dass es sich hier wohl eher um Slow-Food handelt, aber dennoch tut so ein Burger nach Wochen mit Reis und Nudeln schon mal gut.

Am Abend wurde dann nicht mehr viel gemacht, da wir völlig platt und gerädert waren und es gleich früh morgens bereits weitegehen sollte.

Hier geht´s zum Album von Ho-Chi-Minh-City. Und hier mal wieder zum aktualisierten Jump around the world – Album.

Viel Spaß!

12. April 2014

Mekong-Delta: Ben Tre (31.03.2014 – 02.04.2014)

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Wir ham´ noch lange nicht, noch lange nicht genug…vom Mekong-Delta. Der nächste Stopp war dann das kleine und verschlafene Städtchen Ben Tre. Untergekommen sind wir im Viet Hoa Hotel, wo wir das bisher mit Abstand günstigste Zimmer überhaupt gefunden haben, und umgerechnet für unglaubliche 3,30$ übernachten konnten. Die Preisangaben verstehen sich immer für ein Zimmer, heißt unterm Strich konnte ich für 1,20€ übernachten. Viel erwarten braucht man nicht, deshalb sind wir am nächsten Morgen dann auch ins fast nebenan gelegene Huong Hotel gezogen, wo wir für ebenfalls günstige 5 $ übernachten konnten.

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Der erste Eindruck von Ben Tre hat uns eher nicht so gefallen, nach ein paar Stunden durch die Stadt laufen stellte es sich aber heraus, dass das ein wirklich nettes Städtchen ist. Es handelt sich wirklich um ein richtig kleines verschlafenes Nest. Das tolle hier war, dass wir wirklich die einzigen Touristen weit und breit waren. So wurden wir nahezu von allen – speziell Kindern – herzlich mit einem Lächeln und einem “Hellooouuu” begrüßt. Unsere Unterkunft schien wirklich in einer touristisch absolut nicht erschlossenen Gegend zu sein, was beim Essen gehen dann nicht ganz so leicht war. Dennoch war sie super schön an einem kleinen Park mit Springbrunnen gelegen. Unterm Strich ein absoluter Glückstreffer, dass wir hier gelandet sind.

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Aber nun zurück zum Thema Essen: hier gab es nicht überall Straßenrestaurants, wie man es eigentlich von Asien gewöhnt ist. Nach einer etwas längeren Suche wurden wir dann aber doch fündig, und es gab gegrillten Octopus und gegrilltes Fleisch, was unglaublich gut, und schon fast unverschämt günstig war. Von einer Gruppe Einheimischen, die zuvor wohl noch nie einen Tourist gesehen haben, wurde ich dann noch zu ein paar Stamperl einer undefinierbaren auf Reis basierenden Spirituose eingeladen – geschmeckt hat´s jedenfalls, und blind bin ich auch nicht geworden!

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Den Rest des Abends haben wir dann ganz gemütlich in der Nähe des Parks verbracht. Zu unserem Glück haben wir dann nicht weit entfernt noch eine kleine Bäckerei entdeckt, in der es eine unglaubliche Auswahl an süßen Teilchen gegeben hat. Im Laufe unserer Zeit in Ben Tre wurden wir hier dann noch Stammkunden! :)

Am Morgen des nächsten Tages ging es dann erneut zu einer Mekong-Delta Tour auf dem Tien River. Mit dabei war ein Ausflug zur Coconut-Candy-Factory, wo alles erdenkliche aus Kokosnuss hergestellt wurde.

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Danach haben wir dann noch die Bekanntschaft mit eine netten Python gemacht, die uns sogar umarmen durfte! Daraufhin gab es noch eine weitere Tour mit einem kleinen Ruderboot durch einen schmalen Kanal – hier konnten wir wirklich tolle Landschaften beobachten. Eigentlich war die Tour auf Vormittag und Nachmittag aufgeteilt, und je ein Programm vorhanden. Seltsamerweise fand der Nachmittag-Teil nicht statt, was uns schon etwas ärgerte, da wir ja dafür auch bezahlt hatten. Leider hat auch eine Beschwerde im Booking-Center danach nichts gebracht. Unterm Strich war der Ausflug ganz nett, aber in Anbetracht der Unvollständigkeit viel zu teuer.

Den restlichen Tag haben wir dann nochmal mit Schlendern durch Ben Tre, sowie zwei oder drei Besuchen der Bäckerei verbracht.

Das Fazit zu Ben Tre: echt toll!!! Kaum touristisch, unverschämt billig (nicht nur Unterkünfte, sondern auch Essen und vor allem die süßen Teilchen und der Kaffee), ruhig und wirklich schön! Es ist definitiv eine Reise wert!

Bilder zu Ben Tre gibt´s hier! Natürlich wurde auch hier wieder mal gesprungen! Viel Spaß!

9. April 2014

Mekong-Delta: Can Tho (29.03.2014 – 31.03.2014)

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Nach Phu Quoc sollte es weiter ins Mekong-Delta nach Can Tho gehen. Auf dem Weg nach dort hin haben wir dann den Khalid aus Darmstadt sowie die Penille und Clara aus Dänemark kennengelernt. Khalid hat sich  uns dann gleich angeschlossen, sodass wir wieder mal recht günstig übernachten konnten. Die Unterkunft war das 31 Hotel (12$/Nacht mit Klimaanlage) mit guter Lage und sauberen Zimmern. Da wir erneut eine zehnstündige Reise hinter uns hatten, wurde dann nicht mehr viel gemacht. Die Eva erwies sich beim Abendessen aber als äußerst experimentierfreudig, und hat tatsächlich gegrillte Ratte gegessen, von der ich natürlich auch probieren durfte! :) Ich muss sagen, dass es wirklich nicht schlecht geschmeckt hat – und wenn man  es nicht weiß, dann könnte es durchaus auch als Hühnchen oder dergleichen durchgehen. Die Ratten, die hier gegessen werden, stammen im Übrigen von den Reisfeldern. Sie ernähren sich daher auch nur von Reis und haben dadurch ein gutes Fleisch. So wurde es uns zumindest mitgeteilt. Das verzehrte Exemplar ist hier im Bild zu sehen!

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Am nächsten Morgen ging es dann um 5:30 Uhr morgens zu einer Bootsfahrt zum Mekong-Delta. Gemeinsam haben wir ein Boot gechartert und konnten uns somit die Kosten teilen. Bei Sonnenaufgang ging es dann auf dem Mekong los zum Floating Market. Hier wird alles Mögliche auf Schiffen gehandelt – ja sogar schwimmende Tankstellen gibt es hier. Dann ging es weiter zu einer Stelle, an der traditionell Reisnudeln hergestellt wurden, und das noch alles per Hand ohne viele Maschinen. Anschließend gab es eine relativ lange Bootsfahrt durch größere und kleinere Kanäle und Seitenflüsse des Mekong. Die Landschaft hier ist wirklich wunderschön , vor allem weil alles extrem grün und saftig erscheint. Bei einem kleinen Zwischenstopp in einem Fruchtgarten gab´s Mango, Ananas, Pfeffer und weitere Früchte direkt am Baum zu sehen.

Viel mehr als das Mekong-Delta zu erkunden, gibt´s in Can Tho auch nicht zu machen. So sollte es bereits am nächsten Morgen weiter nach Ben Tre, was ebenfalls im Mekong-Delta liegt, gehen.

Bilder gibt´s hier zu sehen.

Viel Spaß!

7. April 2014

Phu-Quoc-Insel (27.03.2014 – 29.03.2014)

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Am 27.03.2014 wurde dann das schöne Kambodscha schon wieder verlassen, und es sollte nach Vietnam weiter gehen. Hier war die erste Anlaufstation die komplett im Südwesten gelegene Insel Phu Quoc. Der Grenzübertritt von Kambodscha nach Vietnam verlief problemlos. Mit dem Minivan ging es zur Grenze, wo dann die Grenzformalitäten abgewickelt wurden, bevor es dann zu Fuß über die Grenze ging. Via Ha Tien ging es dann mit der Fähre nach Phu Quoc. Bereits im Bus haben wir Carlos aus Spanien kennengelernt, was sich wirklich als Glückstreffer herausstellt. Carlos hat bereits seit ca. 6 Monaten auf Phu Quoc in einem spanischen Restaurant gearbeitet, und hat uns mit guten Tipps nur so überschüttet! So konnten wir für schlappe 15 $ in einem super Bungalow, nur ca. 50 Meter vom Meer entfernt übernachten, der normalerweise 35 $ pro Nacht kostet. Wieder mal waren wir am schönsten Strand, der wieder mal als Long Beach bezeichnet wurde. Dieses Mal war er aber wirklich “long”! Den Rest des ersten Tages haben wir dann am Strand verbracht und sind dann relativ früh ins Bett gegangen, da wir von der doch langen und anstrengenden Reise ziemlich gerädert waren!

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Am nächsten Morgen ging es gleich in der Früh zum Markt, wo wir zufällig Carlos wieder getroffen haben. Er hat uns dann gleich gezeigt, wo man super günstig richtig tolle Frühlingsrollen und super Kaffee bekommen kann. In Vietnam wird der Kaffee etwas anders getrunken, als wir von zu Hause gewöhnt sind. Es handelt sich um richtig guten und starken Kaffee, der kalt mit viel Eis serviert wird. Dazu ist unten immer etwas Zucker. Ich trinke meinen Kaffee normalerweise nicht mit Zucker, sondern nur mit Milch. Um es aber wie die Einheimischen zu machen, wird er seither auch schwarz mit Zucker und Eis getrunken – ein Genuss!!! Nach fast zwei Monaten Instant-Kaffee in Thailand und Kambodscha wirklich eine Wohltat. Zum Kaffee gibt´s dann immer gratis ein Kännchen schwarzen oder grünen Tee, welcher auch unglaublich gut schmeckt! Nach einem ausgiebigen Frühstück auf dem Markt ging es dann in der Stadt noch in einen kleinen Tempel, wo alles Mögliche, von Christuns, über Buddha und diverse asiatische Gottheiten verehrt wurden. Danach ging es dann zurück zum Bungalow und für den Rest des Tages an den Strand.

20140328_200401 Am Abend sind wir dann zusammen mit Carlos ins 343-Restaurant, ein Restaurant in dem nur Einheimische essen und es auch keine englische Karte gibt. Dank Carlos konnten wir aber dennoch bestellen und es gab das bislang beste Essen was ich in Asien je hatte. Es handelte sich um gebratene bzw. eher frittierte (auf jeden Fall waren sie knusprig) Nudeln mit Gemüse und Meeresfrüchten. Dazu gab es noch zwei Teller mit Muscheln, die auch unglaublich geschmeckt haben. Wir haben Carlos dann für die ganze guten Tipps eingeladen, und man glaubt es kaum, für ein riesen Teller Nudeln, zwei riesige Teller Muscheln und ca. 10 Bier haben wir am Ende nur schlappe 12 $ bezahlt! Echt unglaublich!IMG_1156

Carlos hat uns dann noch auf seinem Roller zurück zur Unterkunft gebracht – zu dritt ist das dann schon recht kuschelig!  Das war´s dann auch schon wieder mit Phu Quoc. Dank Carlos hatten wir auch in der mit Abstand teuersten Gegend von Vietnam Glück, und konnten hier zwei günstige und schöne Tage verbringen!

Hier gibts´s die Bilder zu Phu Quoc. Ebenso hat natürlich mein Jump around the world – Album auch wieder Zuwachs bekommen!

Da ich hier mal richtig schnelles Internet habe, konnte ich endlich mal das ein oder andere Video hochladen. Ist zwar schon etwas her, aber ich wollte Euch das nicht vorenthalten. Das Video ist im Ang Thong Marine Park auf der Insel Koh Wua Talap in Thailand entstanden, und ist wirklich witzig geworden! Hier geht´s zum Video!

Viel Spaß beim Anschauen!

4. April 2014

Kep (24.03.2014 – 27.03.2014)

Wie geplant ging es am Morgen des 24.03.2014 weiter in das nicht weit von Kampot entfernte Kep.  Untergekommen bin ich im Visal Sak Guesthouse (6$/Nacht), was für diesen Preis eine durchaus gute Unterkunft darstellt, und zu empfehlen ist. Kep ist weder Stadt, noch Dorf. Eigentlich besteht Kep aus einem kleinen Strand, an dessen Promenade sich ein paar Restaurants und Unterkünfte befinden und aus dem Krabbenmarkt. Außerdem gibt es in Kep noch einen kleinen Nationalpark. Sonst muss man leider sagen, dass Kep nicht wirklich viel zu bieten hat. Als Sprungbett Richtung Vietnam kann man dort hin aber schon einen Abstecher wagen.
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Der Kep Nationalpark sollte auch das erste Ziel sein. Hier gab es erneut eine relativ schweißtreibende, anstrengende aber durchaus wunderschöne Wanderung. Wieder einmal war ich komplett alleine – bis auf zwei, wer hätte es gedacht – deutsche, die meinen Weg kreuzten, und die ich am sogenannten Sunset Rock getroffen habe. Die zwei habe ich dann auch abends am Krabbenmarkt wieder getroffen, wo es im Kimly Restaurant sagenhafte frische Krabben mit frischem Pfeffer gab. Wirklich ein Geschmackserlebnis!
Danach gab es noch einen wunderschönen Sonnenuntergang zu bestaunen, bevor früh das Bett aufgesucht wurde. Am nächsten Tag ist dann wie geplant die Eva aus den USA, die ich auf dem Trip Zum Bokor-Nationalpark in Kampot getroffen habe gekommen, um mit mir gemeinsam nach Vietnam zu gehen. In Kep ging es dann nochmal auf den Krabbenmarkt, auf dem wir für unglaublich günstige Preise super frischen und echt toll schmeckenden Fisch bekommen haben. Anschließend ging es noch ein bisschen durch das “Dorf”, an der Strandpromenade entlang, bevor es zum Abendessen noch einmal zum Krabbenmarkt ging. Hier gab es dann bei Sonnenuntergang noch einmal frisch gegrillten, gerade aus dem Ozean gesprungenen Fisch.
Viel mehr gibt´s über Kep leider nicht zu berichten. Ein paar Bilder hab ich dann aber doch gemacht. Und natürlich hat mein Jump around the world Album auch Zuwachs bekommen.
Viel Spaß!

Nachtrag (06.04.2014): da Kep ja vorerst meine letzte Station in Kambodscha war, fehlt hier noch ein Fazit. Mein Fazit zum Land Kambodscha fällt durchgehend positiv aus. Unterm Strich gefällt es mir weitaus besser als Thailand. Weniger Touristen, viel freundlichere Leute, und wenn man ein bisschen herum schaut, findet man auch noch günstigere Unterkünfte. Kambodscha ist wirklich ein absolut zu empfehlendes Land, vor allem weil es noch was von seinem typischen asiatischen Charme behalten hat. Ich glaube aber auch, dass das nicht mehr lange so sein wird, denn wenn sich die Touristenscharen vermehren, verändern sich auch Land und Leute. Ich bin jedenfalls froh, dass ich Kambodscha in seiner jetztigen Form erleben durfte, und kann es nur jedem empfehlen sich selbst ein Bild von diesem wunderschönen Land zu machen! Auf der anderen Seite muss man aber sagen, dass es bei Weitem nicht so einfach zu bereisen ist wie beispielsweise Thailand. Die Straßen sind hier zum Teil wirklich schlecht und der Verkehr chaotisch. Aber zu solch einer Reise gehört das ja mit dazu!